05.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 05.02.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

05.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:27

Nachrichten von Mittwoch, 05.02.2020 – langsam gesprochen als MP3

Ex-Vizepräsident Biden wird in Iowa nur Vierter

Bei der ersten Vorwahl der US-Demokraten steht der nationale Favorit auf die Präsidentschaftskandidatur vor einer Niederlage. Nachdem die Demokratische Partei erste Teilergebnisse der Abstimmung veröffentlichen konnte, liegt Ex-Vizepräsident Joe Biden mit 15,6 Prozent nur auf Platz vier. Der frühere Bürgermeister Pete Buttigieg führt das Rennen mit rund 27 Prozent an, vor dem linksgerichteten Senator Bernie Sanders und der ebenfalls zum linken Parteiflügel zählenden Senatorin Elizabeth Warren. Iowa hatte die Vorwahl bereits am Montag abgehalten. Eine schwere technische Panne hat die Bekanntgabe der Ergebnisse verzögert.

 

US-Präsident Trump rühmt seine Wirtschaftspolitik

Donald Trump hat seine politische Bilanz nach drei Jahren als US-Präsident in höchsten Tönen gelobt. Amerika sei stärker als jemals zuvor, sagte er im US-Kongress bei seiner Rede zur Lage der Nation. Neben einer boomenden Wirtschaft sei das US-Militär das mächtigste auf der Welt, die Grenzen seien sicher, die Werte des Landes seien erneuert und sein Stolz wiederhergestellt. Es war Trumps dritte "State of the Union". Sie stand unter dem Motto "Das große amerikanische Comeback".

 

Bislang höchste Zustimmungsrate für US-Präsident Trump

Das Ansehen von Donald Trump wurde durch das Amtsenthebungsverfahren eher noch erhöht. Eine Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Gallup zeigt die höchste Zustimmungsrate für den US-Präsidenten seit dessen Amtsantritt. Demnach befürworten 49 Prozent der Befragten, wie Trump seinen Job wahrnimmt. Die andere Hälfte ist mit dem Führungsstil des Republikaners allerdings nicht einverstanden. An diesem Mittwoch spricht der Senat sein Urteil im Impeachment-Prozess, den die Demokraten in Gang gesetzt hatten. Angesichts der republikanischen Mehrheit ist mit einem Freispruch zu rechnen.

 

520.000 Syrer aus Idlib geflohen

Im Nordwesten Syriens sind seit Anfang Dezember schon 520.000 Menschen vor der Offensive der Regierungstruppen geflohen. Diese Zahl nannte das UN-Büro für humanitäre Hilfe (Ocha). 80 Prozent der Flüchtlinge in der Provinz Idlib seien Frauen und Kinder. UN-Generalsekretär António Guterres rief zu einem Ende der Gefechte zwischen der türkischen Armee und syrischen Soldaten in Idlib auf. Am Montag waren dabei mehr als 20 Menschen getötet worden. Die türkische Armee verfügt in der letzten Hochburg islamistischer Kämpfer in Syrien über zwölf Beobachtungsposten.

 

65 weitere Tote durch Coronavirus in China

Die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in China ist erneut deutlich gestiegen. Laut den Behörden in der Volksrepublik starben allein seit Dienstag weitere 65 Menschen an den Folgen der Infektion. Die offizielle Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf mindestens 491, diejenige der Infizierten auf 24.324. Auf einem in Japan unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiff sind mindestens zehn Menschen mit dem Virus infiziert. Sie wurden von Bord der "Diamond Princess" geholt. Die rund 3700 verbleibenden Passagiere und Besatzungsmitglieder müssen noch zwei Wochen auf dem Schiff ausharren.

 

Chinesische Botschaft beklagt Anfeindungen wegen des Coronavirus

Die chinesische Botschaft in Berlin beobachtet seit der Ausbreitung des Coronavirus mehr Anfeindungen gegen chinesische Bürger in Deutschland. Die Zunahme sei besorgniserregend, heißt es. Die Botschaft habe beim Auswärtigen Amt interveniert und notwendige Maßnahmen gefordert, um Sicherheit, legitime Rechte und Würde chinesischer Staatsbürger zu gewährleisten. Am Freitag sollen zwei Frauen im Stadtteil Moabit eine Chinesin rassistisch beleidigt, bespuckt, zu Boden gerissen sowie geschlagen und getreten haben. Das Opfer musste in einem Krankenhaus behandelt werden, die Angreiferinnen flüchteten.

 

Al-Sisi soll Dresdner St. Georgs Orden wieder zurückgeben

Die Verleihung des Dresdner St. Georgs Ordens des Semperopernballs an Abdel Fattah al-Sisi soll rückgängig gemacht werden. Ägyptens Präsident, der nach einem Militärputsch an die Macht kam und hart gegen Kritiker und Oppositionelle vorgeht, war als "Hoffnungsträger und Mutmacher eines ganzen Kontinents" sowie als "Brückenbauer und Friedensstifter" geehrt worden. Dies hatte Empörung und Protest bei Moderatoren und Laudatoren ausgelöst. Zunächst hatte der Veranstalter nur alle weiteren Ordensverleihungen abgesagt. Wie die Aberkennung des Ordens an al-Sisi erfolgen soll, ist noch nicht bekannt.

 

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