04.12.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.12.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.12.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:52

Nachrichten von Dienstag, 04.12.2018 – langsam gesprochen als MP3

Eurogruppe einigt sich auf Reformschritte

Die Euro-Finanzminister haben sich auf einen Kompromiss zur Reform der Währungsunion geeinigt. Das teilte ein Sprecher von Eurogruppen-Chef Mário Centeno nach rund 16-stündigen Verhandlungen in Brüssel mit. Details wurden zunächst nicht genannt. Bei dem Treffen der Eurogruppe in Brüssel ging es unter anderem um eine Weiterentwicklung des Euro-Rettungsschirms ESM und die Einführung eines Eurozonen-Budgets.

 

Brexit-Debatte im britischen Parlament beginnt

Das britische Unterhaus debattiert von diesem Dienstag an fünf Tage lang über das mit der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen. Die Abgeordneten stimmen in einer Woche über das Dokument ab. Sollte das Parlament die Vereinbarung nicht annehmen, droht ein ungeordneter Austritt Großbritanniens. Beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg äußert sich der Generalanwalt zu der Frage, ob London den Brexit einseitig rückgängig machen könnte. Sollte der EuGH diese Möglichkeit bejahen, könnte das für die Abgeordneten ein weiterer Grund sein, gegen das Abkommen zu stimmen.

 

Deutsche Autobosse zu Gesprächen im Weißen Haus

Vor dem Hintergrund drohender Importzölle kommen Spitzenmanager führender deutscher Autohersteller an diesem Dienstag in Washington mit Vertretern der US-Regierung zusammen. An der Zusammenkunft im Weißen Haus nehmen Daimler-Chef Dieter Zetsche, VW-Chef Herbert Diess und BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter teil. Sie treffen unter anderem auf US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross und den Handelsbeauftragten Robert Lighthizer. US-Präsident Donald Trump hat Strafzölle von 25 Prozent auf importierte Autos angedroht.

 

Bushs Leichnam im Kapitol in Washington aufgebahrt

Mit einer Zeremonie im US-Kapitol haben Abgeordnete von Senat und Repräsentantenhaus des verstorbenen früheren US-Präsidenten George Bush gedacht. Für das Weiße Haus würdigte Vizepräsident Mike Pence die Verdienste des 41. Präsidenten, der von 1989 bis 1993 regiert hatte. Unter Bushs Führung habe Amerika den Kalten Krieg gewonnen, sagte Pence. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, würdigte den Verstorbenen als "großen Patrioten". Bushs Leichnam wurde im Kapitol aufgebahrt. Dort können Bürger bis Mittwoch Abschied nehmen. Am Mittwoch gilt eine eintägige Staatstrauer.

 

Fast 500 Neonazis untergetaucht

In Deutschland können Haftbefehle gegen 467 Rechtsextremisten nicht vollstreckt werden, weil die Beschuldigten nicht aufzufinden sind. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag. Mehr als jeder vierte Gesuchte gelte als gewalttätig. In den vergangenen vier Jahren hat sich die Zahl der gesuchten Neonazis demnach fast verdoppelt. Als ein Grund dafür gelte die wachsende Zahl rechtsextremistisch motivierter Taten im Zuge der Flüchtlingskrise.

 

DLR-Satellit bringt Gewächshäuser ins All

Ein deutscher Satellit zur Erprobung von Gewächshäusern im Weltraum ist im vierten Anlauf ins All gestartet. Eine Falcon-9-Rakete mit dem Eucropis-Satelliten hob von einer Militärbasis in Kalifornien ab. Der Satellit hat zwei biologische Lebenserhaltungssysteme an Bord. Im Zuge der Eucropis-Mission sollen kleine Weltraumtomaten heranwachsen und wichtige Erkenntnisse über die Versorgung von Astronauten auf künftigen Langzeitmissionen zum Mond und zum Mars liefern. Entwickelt und gebaut wurde der Satellit vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Universität Erlangen-Nürnberg.

 

Fußballer Luka Modric erringt erstmals den Ballon d'Or

Der Kroate Luka Modric hat den Ballon d'Or gewonnen. Der Vize-Weltmeister von Real Madrid setzte sich bei der Abstimmung des französischen Fachmagazin "France Football" gegen seinen Ex-Teamkollegen Ronaldo durch, der den Preis schon fünf Mal errungen hat. Der 33-jährige Modric war bereits zum Weltfußballer des Jahres gekürt worden. Bei den Frauen sicherte sich die Norwegerin Ada Hegerberg von Olympique Lyon den Ballon d'Or vor der Dänin Pernille Harder vom VfL Wolfsburg. In der Fußball-Bundesliga kam Bayer Leverkusen beim Aufsteiger Nürnberg nicht über eins zu eins hinaus.

 

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