04.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.11.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.11.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 04.11.2019 – langsam gesprochen als MP3

Türkei will deutsche IS-Kämpfer abschieben

Die Türkei will 20 deutsche Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat" in die Bundesrepublik zurückschicken. Das teilte ein Vertrauter von Präsident Recep Tayyip Erdogan mit. Seit Beginn der Offensive in Nordsyrien habe man vier deutsche IS-Anhänger festgenommen. 16 weitere Deutsche befänden sich schon länger in Abschiebezentren. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu hatte zuvor kritisiert, dass mehrere europäische Staaten, darunter Großbritannien und die Niederlande, IS-Verdächtigen die Staatsangehörigkeit entzogen hätten. 

 

Wieder Massenprotest in Beirut

Im Libanon haben erneut Tausende Menschen gegen die politische Führung des Landes protestiert. Bei den Demonstrationen in der Hauptstadt Beirut und in anderen Städten forderten sie in Sprechchören den "Sturz des Regimes" und eine "Revolution". Sie werfen der politischen Führung Korruption und Missmanagement vor. Die Demonstranten versammelten sich nur wenige Stunden, nachdem Präsident Michel Aoun die Bürger des Landes in einer Fernsehansprache zur Einheit aufgerufen hatte. Aoun hatte die Bildung eines Expertenkabinetts angekündigt.

 

US-Handelsminister deutet Verzicht auf Autozölle an

Im Streit um möglicherweise höhere Importzölle für Autos haben die USA einen Verzicht auf die Pläne in Aussicht gestellt. Man habe sehr gute Gespräche mit europäischen, japanischen und südkoreanischen Freunden geführt, sagte US-Handelsminister Wilbur Ross. Unter anderem seien Verhandlungen mit einzelnen Herstellern über ihre geplanten Investitionen in den USA geführt worden. Er hoffe, es werde dadurch nicht nötig sein, die von seiner Regierung geplanten Restriktionen einzuführen, sagte Ross. Die US-Regierung hatte mit Strafzöllen von 25 Prozent auf Autoimporte gedroht.

 

Bolivien stoppt Lithium-Projekt mit deutscher Firma

Bolivien hat ein Joint Venture zur Lithiumgewinnung mit einem deutschen Unternehmen annulliert. Der Gouverneur des Departements Potosí teilte mit, die Regierung von Präsident Evo Morales habe das Gemeinschaftsprojekt des Staatsunternehmens YLB und der baden-württembergischen Firma ACI Systems per Dekret gestoppt. Es zielte darauf ab, Lithium aus dem Salzsee Uyuni zu gewinnen. In Potosí, wo der See liegt, war es zu Protesten gekommen, weil die dortige Bevölkerung nach Ansicht der Demonstranten zu wenig von dem Projekt profitiert hätte. Lithium wird zur Batterieproduktion benötigt.

 

Hamilton vorzeitig Formel-1-Weltmeister

Lewis Hamilton ist zum sechsten Mal nach 2008, 2014, 2015, 2017 und 2018 Formel-1-Weltmeister. Der Mercedes-Pilot aus Großbritannien wurde beim Großen Preis der USA in Austin/Texas beim vierten Saisonsieg seines Teamkollegen und letzten Titelrivalen Valtteri Bottas Zweiter. Das Podium komplettierte Max Verstappen im Red Bull. Hamilton kann damit bei zwei ausstehenden Rennen nicht mehr von der Spitze der Fahrerwertung verdrängt werden. Der 34-Jährige hat damit nur noch einen Titel weniger auf dem Konto als Rekordchampion Michael Schumacher.

 

FC Bayern entlässt Cheftrainer Kovac

Der Fußballclub Bayern München hat sich von seinem Trainer Niko Kovac getrennt. Der Schritt sei im beiderseitigen Einvernehmen erfolgt, teilte der Verein mit. Die Leistungen und Resultate der vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass Handlungsbedarf bestehe. Bis auf Weiteres werde Co-Trainer Hans-Dieter Flick die Mannschaft betreuen. Wenige Stunden zuvor hatten noch mehrere Medien übereinstimmend berichtet, dass Kovac zunächst Trainer bleibe. Kovac erklärte, er halte die Entscheidung für die richtige für den Klub. Am Samstag hatten die Münchner bei Eintracht Frankfurt mit 1 zu 5 verloren.

 

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