04.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.08.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.08.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 04.08.2018 – langsam gesprochen als MP3

2018 schon mehr als 1500 Flüchtlinge ertrunken

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind in diesem Jahr bereits mehr als 1500 Migranten im Mittelmeer ertrunken. Demnach stieg die Zahl der Toten, obwohl mit rund 60.000 Menschen nur knapp halb so viele Flüchtlinge nach Europa kamen, wie im selben Zeitraum vergangenen Jahres. Mehr als die Hälfte der Menschen sei im Juni und Juli gestorben. Im Juni hatte Italiens rechtspopulistische Regierung die Häfen des Landes für private Rettungsschiffe gesperrt. Das UNHCR rief die Mittelmeerstaaten auf, ihre Häfen für geretteten Migranten offenzuhalten und Netzwerke von Schlepperbanden zu zerschlagen.

 

Erneut irrt ein Flüchtlingsschiff im Mittelmeer umher

87 Flüchtlinge befinden sich an Bord des Schiffes von Proactiva Open Arms. Italien hatte dem Rettungsschiff bereits das Anlegen verweigert. Seitdem ist das Rettungsschiff auf der Suche nach einem Hafen. Die Flüchtlinge waren zwei Tage zuvor vor der libyschen Küste gerettet worden, wie die spanische Organisation über Twitter mitteilte. Fast alle Flüchtlinge an Bord kommen nach Angaben der Nichtregierungsorganisation aus dem Sudan. Die Flüchtlinge hätten vor ihrer Rettung 50 Stunden ohne Trinkwasser auf einem Schlauchboot verbracht.

 

US-Außenminister Pompeo räumt Nordkorea Freiheiten ein

Den Zeitplan für den Abbau der Kernwaffen Nordkoreas bestimme das Land selber, sagte US-Außenminister Mike Pompeo in Singapur. Den endgültigen Zeitplan für die Denuklearisierung werde zumindest teilweise Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un festlegen. Das sei seine Entscheidung, sagte der US-Außenminister in Singapur. In Singapur hatte US-Präsident Donald Trump im Juni als erster amtierender US-Präsident den nordkoreanischen Politiker getroffen, um über den Abbau der Kernwaffen zu verhandeln.

 

Regierung will Konflikthemen beim Erdogan-Besuch besprechen

Die Bundesregierung werde beim geplanten Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auch konfliktreiche Themen ansprechen, sagte Außenminster Heiko Maas dem "Kölner Stadtanzeiger". Es gebe nach wie vor deutsche Staatsbürger, die in der Türkei im Gefängnis sitzen. Er könne überhaupt nicht nachvollziehen, wieso das so sei, sagte der Außenminister. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte der "Rheinischen Post", Deutschland müsse den Besuch des türkischen Präsidenten für einen offenen und kritischen Austausch nutzen.

 

Abgeschobener Afghane kehrt nach Deutschland zurück

Der unrechtmäßig aus Mecklenburg-Vorpommern nach Afghanistan abgeschobene Asylbewerber soll in Kürze nach Deutschland zurückkehren. Nach Angaben aus Regierungskreisen liegen nun die Papiere vor, die dem 20-Jährigen eine Rückreise ermöglichen. Der Mann sei zurzeit an einem sicheren Ort nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul, berichtet der "Spiegel". Von dort aus solle er zunächst in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gebracht werden. Der junge Afghane war trotz eines noch laufenden Asylverfahrens als eine von 69 Personen Anfang Juli aus Neubrandenburg nach Kabul abgeschoben worden.

 

Geldstrafe in Dänemark wegen Nikab-Tragens

Zwei Tage nach Inkrafttreten des Verschleierungsverbots in der Öffentlichkeit ist in Dänemark erstmals eine Geldstrafe gegen eine verschleierte Frau verhängt worden. Laut Polizei war die 28-Jährige in einem Einkaufszentrum in ein Handgemenge mit einer anderen Frau verwickelt, die ihr den Nikab herunterreißen wollte. Von der verschleierten Frau werde nun ein Bußgeld von umgerechnet rund 135 Euro erhoben, sagte ein Polizeisprecher. Von dem Verbot in Dänemark sind nicht nur Burkas oder Nikabs betroffen sondern auch Masken, Sturmhauben und falsche Bärte.

 

US-Raumschiffe sollen wieder Astronauten ins All bringen

Die Entwicklung amerikanischer Raumschiffe nähere sich diesem Ziel, teilte die NASA mit. Die Raumfahrtbehörde kündigte für April 2019 bemannte Testflüge in Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtunternehmen SpaceX an. SpaceX ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Mitte des Jahres 2019 will die NASA solche Flüge zusammen mit dem Unternehmen Boeing testen. Damit würde die NASA unabhängig von russischen Sojus-Kapseln. Derzeit sind diese die einzigen, die Menschen zur Internationale Raumstation ISS bringen können.

 

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