04.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.07.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.07.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:53

Nachrichten von Donnerstag, 04.07.2019 – langsam gesprochen als MP3

USA blockieren Erklärung des UN-Sicherheitsrats zu Libyen

Der UN-Sicherheitsrat hat sich in einer Dringlichkeitssitzung nicht auf eine Verurteilung des Luftangriffs auf ein Flüchtlingslager nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis mit mindestens 44 Toten einigen können. Nach Angaben von UN-Diplomaten blockierten die USA eine Erklärung, in der auch eine Feuerpause gefordert wurde. Warum die Vetomacht USA die Erklärung nicht mittragen wollten, war zunächst nicht klar. UN-Generalsekretär Antonio Guterres verurteilte den Angriff auf das Flüchtlingslager zuvor scharf. Der UN-Libyen-Beauftragte Ghassan Salame sprach von einem möglichen Kriegsverbrechen.

 

Armee und Demonstranten im Sudan nehmen Gespräche auf

Im Sudan haben die regierenden Militärs und die Protestbewegung ihre Verhandlungen über die Bildung einer Übergangsregierung nach mehrwöchiger Unterbrechung wieder aufgenommen. Drei Generäle des Militärrats und fünf Vertreter der oppositionellen Demonstranten trafen sich in einem Hotel in der Hauptstadt Khartum. Vermittler der Afrikanischen Union und Äthiopiens hatten auf eine Wiederaufnahme der Gespräche gedrungen. Der Anführer der Protestbewegung, Madani Abbas Madani, erklärte, dass Oppositionsbündnis werde die Verhandlungen abbrechen, wenn es nach 72 Stunden kein Ergebnis gebe.

 

Boeing verspricht Hilfsfonds für 737-Max-Opfer

Der US-Flugzeugbauer Boeing will die Hinterbliebenen der beiden 737-Max-Abstürze mit einem 100-Millionen-Dollar-Entschädigungfonds unterstützen. Der Fonds soll von den laufenden Klagen mehrerer Angehöriger unabhängig sein und den Betroffenen Hilfe für den Alltag bieten, wie das Unternehmen mitteilte. Mit dem Geld sollen auch die Gemeinden unterstützt werden, die von den Abstürzen betroffen sind. Bei den Unglücken in Indonesien und Äthiopien waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. In der Folge wurde im März ein weltweites Flugverbot für Maschinen des Typs 737 Max verhängt.

 

Sea-Watch 3: Seehofer verteidigt Bundesregierung gegen Vorwürfe

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat im Fall der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete Kritik an der Bundesregierung zurückgewiesen. Niemand brauche der Regierung vorzuwerfen, dass sie eine inhumane Politik verfolge, sagte Seehofer der "Augsburger Allgemeinen". Insgesamt kämen jeden Tag die Menschen von umgerechnet zehn Schiffen nach Deutschland. Der Skandal an dem Fall sei doch, dass die Europäische Union in der Flüchtlingspolitik "katastrophal versagt" habe, sagte Seehofer.

 

Ein Toter bei Ausbruch am Vulkan Stromboli

Bei einem schweren Ausbruch des Vulkans Stromboli in Italien ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Laut der Nachrichtenagentur Ansa handelt es sich um einen Wanderer. Er soll von herunterfallenden Steinen getroffen worden sein. Nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie war eine der beiden Eruptionen am Krater die stärkste seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Stromboli gehört zu den aktivsten Vulkanen weltweit. Er liegt auf der gleichnamigen Insel im Mittelmeer, rund 100 Kilometer nördlich der sizilianischen Küste und darf nur mit Führer bestiegen werden.

 

Großbrand zerstört 45.000 Whiskey-Fässer

In einer Lagerhalle des Whiskey-Herstellers Jim Beam im US-Bundesstaat Kentucky sind bei einem Großbrand 45.000 Fässer mit Whiskey verbrannt. Aufnahmen regionaler Medien zeigen ein riesiges Trümmerfeld, ein Überspringen der Flammen auf eine zweite Lagerhalle konnte verhindert werden. Das Whiskey-Unternehmen Beam Suntory, zu dem Jim Beam gehört, teilte mit, nach ersten Erkenntnissen sei das Feuer Folge eines Blitzeinschlags gewesen. Eine Regionalzeitung berichtete, am Brandort habe ein starker Geruch von Bourbon in der Luft gelegen.

 

Niederländerinnen erreichen Finale der Fußball-WM

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich haben die Niederlande das Finale erreicht. Die Mannschaft von Trainerin Sarina Wiegmann setzte sich im Halbfinale knapp mit 1 zu 0 nach Verlängerung gegen Schweden durch. Im Endspiel treffen die Niederländerinnen bei ihrer ersten Finalteilnahme am Sonntag in Lyon auf Titelverteidiger USA. Um Platz drei spielen am Samstag in Nizza Schweden und England.

 

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