04.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 04.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

Krawalle in Nantes nach Tötung eines jungen Mannes durch Polizei

In der französischen Stadt Nantes ist es nach der Tötung eines 22-Jährigen bei einer Polizeikontrolle zu schweren Ausschreitungen gekommen. Mit Molotowcocktails bewaffnete Jugendliche lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Die Unruhen betrafen laut lokalen Behörden mehrere als soziale Brennpunkte geltende Stadtteile. Autos wurden angezündet, in einem Einkaufszentrum wurde ein Feuer gelegt. In den vergangenen Jahren ist es in den französischen Vorstädten immer wieder zu bisweilen heftigen und tagelangen Krawallen gekommen, teils ausgelöst durch Polizeigewalt.

 

Rätsel um Vergiftung mit "unbekannter Substanz" - wieder bei Salisbury

Im britischen Salisbury sind zwei Menschen nach Kontakt mit einer "unbekannten Substanz" ins Krankenhaus gebracht worden. Der Mann und die Frau schwebten in Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Sie bewertet den Vorfall als "schwerwiegend". Die Beiden waren der Substanz laut Behörden in Amesbury ausgesetzt. Der Ort liegt wenige Kilometer von dem Ort entfernt, an dem der russische Ex-Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter im März Opfer eines Giftanschlags geworden waren.

 

US-Senatsausschuss: Russland hat sich in Wahl eingemischt

Ein wichtiges Komitee des US-Senats steht hinter der Einschätzung der Geheimdienste, dass Russland sich in die Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt hat. Das geht aus einem überparteilichen Bericht des Geheimdienstausschusses hervor. Die Veröffentlichung erfolgte nur wenige Tage vor dem Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Trump hat sich wiederholt skeptisch über die Einschätzung der Geheimdienste geäußert, wonach Russland die Präsidentschaftswahl zu seinen Gunsten beeinflusst hat.

 

China greift Venezuela mit Milliarden-Kredit unter die Arme

China pumpt Milliardensummen in Venezuelas kränkelnde Ölindustrie. Die chinesische Entwicklungsbank gewähre dem staatlichen Konzern PDVSA einen Kredit über fünf Milliarden US-Dollar, teilte das Wirtschaftsministerium in Caracas mit. Mit dem frischen Geld soll die Erdölförderung im Orinoco-Gürtel angeschoben werden. Wegen Korruption und verschleppter Investitionen ist die Produktion von 3,5 Millionen Barrel pro Tag auf etwa 1,5 Millionen Barrel gesunken. Peking ist der wichtigste Geldgeber für die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro. Die USA und die EU haben gegen Maduros Regime Sanktionen verhängt.

 

Anklage gegen Malaysias Ex-Regierungschef in Korruptionsaffäre

Malaysias erst kürzlich abgewählter Regierungschef Najib Razak muss sich in einem Korruptionsskandal vor Gericht verantworten. Ein Untersuchungsrichter erhob Anklage gegen den 64-Jährigen wegen Veruntreuung und Amtsmissbrauchs. Aus einem von ihm gegründeten Staatsfonds sollen 42 Millionen Ringgit (umgerechnet 8,9 Millionen Euro) auf Privatkonten Najibs geflossen sein. Vertraute und Verwandte haben offenbar Riesensummen im Ausland angelegt oder ausgegeben. Für jeden der insgesamt vier Anklagepunkte drohen bis zu 20 Jahre Haft. Najib erklärte sich für unschuldig.

 

SPD gibt sich bei Asyl-Verhandlungen in der Koalition optimistisch

Der SPD hält sich eine Zustimmung zum Asylkompromiss von CDU und CSU offen. Nach einem Treffen der Koalitionsspitzen in Berlin zeigten sich SPD-Chefin Andrea Nahles und Vizekanzler Olaf Scholz aber trotz Vorbehalten optimistisch, eine Einigung zu erzielen. Ziel sei eine "vernünftige, pragmatische, gesetzlich ordentliche Regelung", sagte Scholz, ohne Details zu nennen. Der Koalitionsausschuss vertagte seine Beratungen auf Donnerstag. Besonders umstritten sind von der Union geplante Transitzentren an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern, in denen Flüchtlinge auf ihre Zurückweisung warten sollen.

 

England besiegt Kolumbien im Elfmeterschießen

England hat zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder das Viertelfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Das Team bezwang im letzten WM-Achtelfinale Kolumbien mit 4:3 im Elfmeterschießen. Kapitän Harry Kane hatte den Weltmeister von 1966 in der 57. Minute per Foulelfmeter in Führung gebracht. Yerry Mina rettete die Kolumbianer mit seinem Kopfballtreffer in der Nachspielzeit in die Verlängerung. Für die Engländer war es im vierten Versuch der erste Sieg in einem WM-Elfmeterschießen.

 

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