04.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.06.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

04.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 04.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

Nordkorea wechselt vor Treffen mit Trump führende Militärs aus

Nordkorea hat im Vorfeld des für den 12. Juni geplanten Gipfeltreffens zwischen Machthaber Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump führende Militärs ausgetauscht. Staatliche Medien berichteten, dass Kim Su Gil den Direktorenposten im mächtigen militärischen Politbüro (GPB) übernommen habe. Südkoreas Nachrichtenagentur Yonhap meldete, neuer Generalstabschef sei Ri Yong Gil. Zudem sei Vize-Minister No Kwang Chol zum neuen Verteidigungsminister ernannt worden. Nach Einschätzung von Beobachtern zeigen die Wechsel, dass die Kommunistische Partei ihre Kontrolle über die Armee verstärken will.

 

Slowenien rückt politisch weiter nach rechts

Bei der Parlamentswahl in Slowenien haben die Wähler die bisherige Mitte-links-Regierung abgewählt. Die migrationskritische Partei des konservativen Ex-Ministerpräsidenten Janez Jansa wurde zur stärksten Kraft im Parlament von Ljubljana. Auf Platz zwei landete die "Anti-System"-Liste des Komikers Marjan Sarec. Damit zeichnet sich in dem kleinen EU-Land eine schwierige Regierungsbildung ab. Rein rechnerisch ist jetzt in Slowenien sowohl eine politisch rechte wie auch eine linke Regierung möglich.

 

EU-Reform könnte jetzt vorankommen

In der Debatte um eine Reform der Europäischen Union hat Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt Stellung bezogen. In einem Zeitungsinterview signalisierte sie vorsichtige Unterstützung für die Vorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Dieser hatte bereits vor mehreren Monaten eine "Neugründung" der EU vorgeschlagen und eine stärkere Zusammenarbeit der Mitgliedsländer gefordert. Merkel will einige der Vorschläge unterstützen, teilweise fordert sie Änderungen. Die französische Regierung reagierte erfreut auf die Äußerungen der Kanzlerin. Sie "nähere sich der französischen Sichtweise an".

 

25 Tote bei Vulkanausbruch in Guatemala

Beim Ausbruch des "Feuervulkans" in Guatemala sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Katastrophenschutz des zentralamerikanischen Landes mit. Ein Lavastrom habe das Dorf El Rodeo zerstört, Bewohner seien in ihren Häusern verbrannt. Etwa 20 Menschen erlitten den Angaben zufolge Verletzungen. Rund 3100 Menschen mussten das Gebiet um den 3700 Meter hohen "Volcán de Fuego" verlassen. Er liegt rund 70 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Über der Region breitete sich eine riesige, sechs Kilometer hohe Rauch- und Aschewolke aus.

 

Löw entscheidet über endgültigen WM-Kader

Bis zum Montagmittag um 12 Uhr muss der Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bekanntgeben, wer tatsächlich an der Weltmeisterschaft teilnehmen darf. Joachim Löw kann insgesamt 23 Spieler mit nach Russland nehmen. Das bedeutet, dass vier Spieler, die am Trainingslager in Südtirol teilgenommen haben, nach Hause fahren müssen. Als sicher gesetzt gilt Nationaltorwart Manuel Neuer. Er hatte beim Testspiel gegen Österreich sein Comeback nach langer Verletzungspause gefeiert.

 

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