04.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 04.01.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

04.01.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:48

Nachrichten von Freitag, 04.01.2019 – langsam gesprochen als MP3

Daten deutscher Politiker gehackt

Hacker haben persönliche Daten und Dokumente von mehreren hundert Politikern und Künstlern im Internet veröffentlicht. Darunter sollen sich geheime Handynummern und Wohn-Adressen, aber auch Chatprotokolle, Kreditkarteninformationen und auch Fotos von Kindern befinden. Betroffen sind Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien außer der AfD sowie bekannte Schauspieler und Musiker, wie etwa Til Schweiger und Oliver Welke. Wer hinter dem Datenklau steckt, ist noch unklar.

 

Trump-Gegnerin Pelosi führt den US-Kongress

Erstmals seit acht Jahren kontrolliert die demokratische Partei wieder das mächtige US-Repräsentantenhaus. Nancy Pelosi wurde zur Vorsitzenden der Abgeordnetenkammer gewählt. Die 78-jährige ist damit die politisch mächtigste Frau im Land und stärkste Gegenspielerin von Präsident Donald Trump. Sie stand der Kongresskammer bereits von 2007 bis 2011 vor. Im US-Kongress wurden an diesem Donnerstag die Ergebnisse der Wahlen vom November wirksam. Im Repräsentantenhaus haben die oppositionellen Demokraten nun die Mehrheit. Im Senat haben Trumps Republikaner weiter die Oberhand.

 

Bolsonaro will Brasiliens Botschaft nach Jerusalem verlegen

Der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat erneut seine Pläne bekräftigt, die Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. In seinem ersten Fernsehinterview nach seinem Amtsantritt sagte Bolsonaro, er habe sich mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bei einem Treffen darauf verständigt. US-Präsident Donald Trump hatte Jerusalem im Dezember 2017 als Hauptstadt Israels anerkannt und im Mai die US-Botschaft dorthin verlegt. Wenig später verlegte auch Guatemala seine Botschaft.

 

Irland setzt bei Brexit-Chaos auf Millionen-Nothilfen der EU

Die irische Regierung setzt für den Fall eines Austritts der Briten aus der EU ohne Abkommen auf erhebliche zusätzliche Agrarsubventionen aus Brüssel. Das sagte der Landwirtschaftsminister des Landes, Michael Creed, dem irischen "Independent". Es gehe dabei um Hunderte Millionen Euro. Großbritannien ist der wichtigste Markt für irische Lebensmittel. So gehen rund 50 Prozent des in Irland produzierten Rindfleischs ins Vereinigte Königreich. Sollte Großbritannien am 29. März 2019 ohne Abkommen aus der EU ausscheiden, könnten für irische Exporte dorthin erhebliche Zölle anfallen.

 

Kirche im Kongo macht Druck bei Bekanntgabe des Wahlausgangs

Die in der Demokratischen Republik Kongo einflussreiche Katholische Kirche hat die baldige Veröffentlichung nicht gefälschter Ergebnisse der Präsidentschaftswahl gefordert. Die Bischofskonferenz sei im Besitz von Daten aus den Wahllokalen, wonach der Sieger feststehe, sagte ein Sprecher. Er sagte nicht, welcher Kandidat gewonnen hat. Der Appell erfolgte kurz nachdem der Chef der nationalen Wahlkommission mitgeteilt hatte, wegen logistischer Probleme werde sich die für den 6. Januar geplante Bekanntgabe des Ergebnisses der Wahl vom vergangenen Sonntag voraussichtlich verzögern.

 

Apple-Aktie stürzt nach Umsatzwarnung um fast zehn Prozent ab

Verfehlte Umsatzziele beim US-Technologieriesen Apple und beunruhigende Stimmungsdaten aus der US-Industrie haben die Wall Street auf Talfahrt geschickt. Der Leitindex Dow Jones gab am zweiten Handelstag des neuen Jahres um 2,8 Prozent nach. Den iPhone-Hersteller traf es besonders hart. Die Wertpapiere von Apple gaben um fast zehn Prozent nach und notierten bei Börsenschluss bei etwas über 142 Dollar. Es war der schlechteste Handelstag für den erfolgverwöhnten Konzern seit 2013. Das Unternehmen büßte damit fast 75 Milliarden Dollar an Börsenwert ein.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema