03.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.12.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Langsam gesprochene Nachrichten

03.12.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:20

Nachrichten von Dienstag, 03.12.2019 – langsam gesprochen als MP3

NATO-Jubiläumsgipfel ringt um Einigkeit

In einer heiklen Phase für die NATO kommen die Staats- und Regierungschefs des Militärbündnisses an diesem Dienstag in London zum Jubiläumsgipfel zusammen. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Allianz beraten sie über eine Positionierung gegenüber Russland und China, die Höhe der Verteidigungsausgaben und den Weltraum als militärisches Einsatzgebiet. Überschattet wird das Treffen durch die massive Kritik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der dem Bündnis den "Hirntod" bescheinigt hatte. Vor dem offiziellen Gipfel-Beginn sind Beratungen zum Syrien-Krieg angesetzt. 

 

USA erwägen höhere Zölle wegen französischer Digitalsteuer

Die US-Regierung hat Frankreich wegen seiner Digitalsteuer für Internetkonzerne mit Strafzöllen von bis zu 100 Prozent auf Importe im Wert von 2,4 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) gedroht. Die Strafzölle könnten demnach ab Mitte Januar fällig werden. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte zur Begründung, die Steuer diskriminiere US-Unternehmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon und sei für die betroffenen Internetkonzerne eine außergewöhnliche Belastung. Er kündigte zudem an, auch ähnliche Steuern in Österreich, Italien und der Türkei zu überprüfen.

 

Putin billigt Gesetz zur "Agenten"-Einstufung von Journalisten

In Russland können Journalisten und Blogger ab sofort als "ausländische Agenten" eingestuft werden. Präsident Wladimir Putin erließ ein entsprechendes Gesetz. Schon seit 2012 werden in Russland politisch tätige Organisationen, die ganz oder teilweise aus dem Ausland finanziert werden, als "ausländische Agenten" registriert. Seit 2017 gelten die Vorgaben auch für Medienunternehmen. Diese Regelung wird nun auf Einzelpersonen ausgeweitet. Menschenrechtsorganisationen äußerten Kritik an der Novelle.

 

Leistungen deutscher Schüler gehen wieder zurück

Deutsche Schüler haben bei der internationalen Vergleichsstudie PISA zwar überdurchschnittlich abgeschnitten, zugleich gehen ihre Leistungen aber wieder zurück. Getestet wurden die Bereiche Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Die Ergebnisse liegen über dem Durchschnitt der Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Abstand zur Spitzengruppe mit Singapur, Hongkong, Japan, Estland, Kanada oder Finnland bleibt allerdings groß. 

 

Epstein-Opfer beschuldigt britischen Prinz Andrew

Der Druck auf den britischen Prinzen Andrew steigt. Der Sender BBC strahlte ein Interview mit der US-Amerikanerin Virginia Giuffre aus, die dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vorwirft, sie als 17-Jährige zwei Mal zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen zu haben. Die Übergriffe sollen 2001 und 2002 stattgefunden haben. Der Prinz streitet das ab. Die Frau rief die britische Öffentlichkeit auf, ihr zu helfen. Es gehe nicht um eine "erbärmliche Sex-Story", sondern um Missbrauch. Der Royal war jahrelang mit dem Millionär Epstein befreundet und hatte mehrfach in dessen Anwesen übernachtet.

 

Messi und Rapinoe gewinnen Ballon d'Or

Lionel Messi hat zum sechsten Mal seit 2009 den Ballon d'Or gewonnen. Der 32-jährige Argentinier vom FC Barcelona erhielt die Auszeichnung des französischen Fachmagazins "France Football" in Paris. Als beste Fußballerin wurde die US-Amerikanerin Megan Rapinoe vom Reign FC aus Seattle geehrt. Als bester Jungstar setzte sich der Niederländer Matthijs de Ligt von Juventus Turin durch. Bester Torwart wurde der Brasilianer Alisson vom FC Liverpool. Die Torhüter-Trophäe, der sogenannte Yachine-Award, wurde erstmals vergeben. Die Preisträger werden von Fachjournalisten aus aller Welt bestimmt.

 

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema