03.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.09.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

03.09.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:43

Nachrichten von Montag, 03.09.2018 – langsam gesprochen als MP3

May weist Forderungen nach zweitem Brexit-Referendum zurück

Die britische Premierministerin Theresa May hat immer lauter werdenden Forderungen nach einem zweiten Brexit-Referendum eine klare Absage erteilt. Die Frage komplett neu zu stellen wäre Betrug an der Demokratie, so May. Zuletzt hatten sich selbst Abgeordnete aus Mays Conservative Party für ein erneutes Referendum ausgesprochen, sollte das britische Parlament das Ergebnis der Austrittsverhandlungen mit der EU ablehnen. Laut Umfragen könnte es in der Bevölkerung eine Mehrheit für ein neues Votum geben.

 

Maas besorgt über Lage in der Tschadsee-Region in Afrika

Kurz vor Beginn einer Konferenz im Auswärtigen Amt hat sich Außenminister Heiko Maas besorgt über die Lage in den Anrainer-Staaten des Tschadsees in Afrika gezeigt. Dort spiele sich "eines der größten humanitären Dramen unserer Zeit" ab, so der SPD-Politiker in einem Zeitungsinterview. Die Region sei zum "Tummelplatz" für Gruppen wie Boko Haram und IS geworden. Zu den Anrainer-Staaten gehören Kamerun, Tschad, Niger und Nigeria. Die Konferenz widmet sich unter anderem Fragen der Stabilisierung und Entwicklungszusammenarbeit in der Region.

 

Irak: Abgeordneten-Allianz sichert sich Mehrheit für Regierungsbildung

Gut drei Monate nach der Parlamentswahl im Irak zeichnet sich eine neue Regierung ab. Der Wahlsieger, der schiitische Geistliche Muktada al-Sadr, und Ministerpräsident Haidar al-Abadi hätten sich mit anderen Listen zum größten Block im Parlament zusammengeschlossen, so die staatliche Nachrichtenagentur. Damit fällt ihnen das Recht zu, den Regierungschef und das Kabinett zu bestimmen.

 

400 Häftlinge aus Gefängnis in Tripolis geflohen

In der libyschen Haupstadt Tripolis haben Insassen eines Gefängnisses die Gefechte in der Stadt genutzt, um aus der Haftanstalt zu fliehen. Die Männer hätten nach einer Meuterei die Tore öffnen und fliehen können, erklärte die Polizei. Das Wachpersonal habe sie ziehen lassen, um das eigene Leben nicht zu gefährden. In Tripolis kommt es seit einer Woche immer wieder zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Milizen. Die international anerkannte Übergangsregierung rief den Notstand aus.

 

Großbrand im brasilianischen Nationalmuseum in Rio de Janeiro

Ein Großbrand hat weite Teile des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro zerstört. Die Flammen gingen auf fast alle Teile des historischen Gebäudes über. Beim Ausbruch des Feuers war das Museum im Stadtteil São Cristóvão bereits geschlossen. Allerdings hieß es in den örtlichen Medien, dass ein großer Teil der 20 Millionen Exponate zerstört oder beschädigt sein könnte. Das Nationalmuseum ist das älteste Museum des südamerikanischen Landes und gilt als eines der wichtigsten Ausstellungshäuser Südamerikas.

 

Gericht in Myanmar verurteilt zwei Journalisten zu langen Haftstrafen

In Myanmar sind zwei Journalisten wegen Verrats von Staatsgeheimnissen zu jeweils sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die aus dem Land stammenden Reporter der internationalen Nachrichtenagentur Reuters waren im Dezember verhaftet worden, während sie zur Tötung von Angehörigen der muslimischen Rohingya durch das Militär recherchiert hatten. Nach Ansicht der Richter sollen sich die Journalisten dafür illegal geheime staatliche Dokumente beschafft haben. Beide Männer beteuern ihre Unschuld. Das Verfahren wurde international kritisiert.

 

Rätselhaftes Verschwinden von Wikileaks-Mitarbeiter

Arjen Kamphuis, ein Mitarbeiter von Wikileaks-Gründer Julian Assange, ist verschwunden. In Norwegen, wo Kamphuis sich zuletzt aufhielt, leitete die Polizei Ermittlungen ein. Weder Freunde noch Kollegen wüssten, wo Kamphuis sich befinde, teilte Wikileaks auf Twitter mit. Zuletzt sei der Niederländer am 20. August beim Verlassen eines Hotels in der Stadt Bodø gesehen worden. Wikileaks ist eine Enthüllungsplattform. Für internationales Aufsehen sorgte unter anderem die Veröffentlichung geheimer Dokumente des US-Militärs im Jahr 2010.

 

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