03.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.07.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

03.07.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 03.07.2018 – langsam gesprochen als MP3

CDU und CSU beenden Asylstreit

CDU und CSU haben ihren Streit in der Asylpolitik beigelegt. CSU-Chef Horst Seehofer sagte, dass er deshalb Innenminister bleiben werde. Kanzlerin Angela Merkel äußerte sich sehr zufrieden über die Einigung. Allerdings muss die SPD dem Kompromiss noch zustimmen. Die Vereinbarung sieht vor, bereits in anderen EU-Staaten registrierte Asylbewerber in Transitzentren an der Grenze unterzubringen. Von dort aus sollen sie zurück in ihre EU-Einreisestaaten gebracht werden. Der Asylstreit zwischen CDU und CSU hatte eine schwere Krise der großen Koalition ausgelöst.

 

Österreich will Schutz seiner südlichen Grenzen verstärken

Angesichts des Asylkompromisses von CDU und CSU erwägt Österreich einen verstärkten Schutz seiner Grenzen zu Italien und Slowenien. Dies sei notwendig, um Nachteile für Österreich und seine Bevölkerung zu verhindern, erklärte die Regierung in Wien. Zunächst werde aber abgewartet, ob der Kompromiss von der gesamten großen Koalition in Berlin mitgetragen werde. Insgesamt sehe sich die österreichische Regierung in ihrer Haltung bestätigt, heißt es weiter. Der Asylkompromiss der Unionsparteien beweise einmal mehr, wie wichtig ein gemeinsamer europäischer Außengrenzenschutz sei.

 

Bundeswehr soll 2019 mehr Geld bekommen

Die Bundeswehr wird 2019 deutlich mehr Geld erhalten als bisher geplant. Dem Entwurf für den Bundeshaushalt 2019 zufolge soll der Verteidigungsetat kommendes Jahr auf 42,9 Milliarden Euro steigen. Entsprechende Angaben des "Handelsblatts" wurden der Deutschen Presse-Agentur aus Regierungskreisen bestätigt. Das wäre ein Plus von vier Milliarden Euro gegenüber 2018 - und rund 675 Millionen Euro mehr als bisher für 2019 vorgesehen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte die zunächst veranschlagten Summen als unzureichend kritisiert.

 

Rettung der Jugendlichen aus Thailands Höhle dauert länger

Die in einer Höhle in Thailand eingeschlossenen zwölf Jungen und ihr Fußballtrainer müssen weiter auf ihre Befreiung warten. Man müsse Vorbereitungen treffen, damit die Jugendlichen gefahrlos aus der überschwemmten Höhle gebracht werden könnten, teilten die Behörden mit. Die Jungen waren am Montag lebend entdeckt worden. Für die Kinder sollen Lebensmittel in die Höhle transportiert worden sein, die mindestens vier Monate reichen. Die Gruppe war am 23. Juni von einer Sturzflut überrascht worden.

 

Belgien qualifiziert sich mit Sieg über Japan für das Viertelfinale

Belgien hat mit großer Mühe das Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Nach einem 0:2-Rückstand setzte sich die Mannschaft mit 3:2 gegen den Außenseiter Japan durch. Genki Haraguchi vom Bundesligisten Hannover 96 und der ehemalige Frankfurter Takashi Inui erzielten in Rostow am Don die Tore für die Asiaten. Jan Vertonghen und Marouane Fellaini glichen mit Kopfballtoren aus. Nacer Chadli erzielte den Siegtreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit. Am Freitag trifft Belgien in Kasan auf Rekord-Weltmeister Brasilien.

 

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