03.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.03.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

03.03.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:53

Nachrichten von Dienstag, 03.03.2020 – langsam gesprochen als MP3

Netanjahu nach Auszählungsbeginn klar vor Gantz

Nach Beginn der Auszählung der Parlamentswahl in Israel liegt der Likud von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu klar in Führung. Die rechtskonservative Partei erhielt knapp 30 Prozent der Stimmen, wie das Zentrale Wahlkomitee mitteilte. Das Bündnis Blau-Weiß von Herausforderer Benny Gantz kommt demnach auf knapp 24 Prozent. Netanjahus rechts-religiöses Lager würde damit insgesamt 59 Sitze erzielen, das Mitte-Links-Lager von Gantz maximal 55. Für eine Regierungsmehrheit sind aber mindestens 61 von 120 Parlamentsmandaten notwendig. Es war bereits die dritte Wahl in Israel binnen eines Jahres.

 

Erdogan fordert in Telefonat mit Merkel "Lastenteilung" in Flüchtlingskrise

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eine "Lastenteilung" angemahnt, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Nach Angaben der türkischen Präsidentschaft setzte er sich für eine "gerechte Aufteilung der Last und der Verantwortung gegenüber Migranten" zwischen der EU und der Türkei ein. Zugleich lehnte er eine angebotene EU-Flüchtlingshilfe von einer Milliarde Euro ab. Am Samstag hatte die Türkei ihre Grenzen zur EU für Flüchtlinge geöffnet. Seither versuchten tausende Menschen, die Grenze zu Griechenland zu überqueren. 

 

Taliban kündigen Angriffe auf afghanische Streitkräfte an

Zwei Tage nach der Unterzeichnung eines Abkommens mit den USA haben die radikal-islamischen Taliban ihre Waffenruhe gegenüber den afghanischen Sicherheitskräften aufgekündigt. Das Abkommen mit den USA beziehe sich nur auf ausländische Truppen, sagte ein Sprecher der Miliz in Kabul. Nach Militär-Angaben griffen Aufständische derweil Armeestellungen im Nordwesten des Landes an. Mindestens ein Soldat wurde getötet. Zuvor waren bei einem Anschlag auf ein Fußballspiel in der ostafghanischen Stadt Chost drei Menschen getötet worden. Zu der Tat bekannte sich bislang niemand.

 

WHO: Zahl der Neuinfektionen in anderen Ländern fast neunmal höher als in China

Das Coronavirus verbreitet sich deutlich rascher außerhalb Chinas als in seinem Ursprungsland. Binnen 24 Stunden seien fast neunmal so viele Neuinfektionen aus anderen Ländern wie in China gemeldet worden, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Infizierte gibt es nun in über 70 Ländern, die Zahl der Toten stieg weltweit auf über 3080. Die Epidemie erreicht auch Metropolen wie New York und Moskau. In der EU wird das Ansteckungsrisiko als "moderat bis hoch" eingestuft. In Deutschland stieg die Zahl der Infektionen auf 170. Erstmals wurden Fälle in Brandenburg, Thüringen und Sachsen gemeldet.

 

US-Regierung geht härter gegen Chinas Staatsmedien vor

Die USA verschärfen ihre Gangart im Umgang mit den Ablegern der chinesischen Staatsmedien in den Vereinigten Staaten. Das Außenministerium verfügte eine Personal-Obergrenze für fünf Presseorgane. Diese dürfen nur noch etwa 100 statt bisher 160 Chinesen beschäftigen, wie US-Medien berichten. Dies sei eine Reaktion auf die "andauernde Einschüchterung und Schikane" ausländischer Journalisten in China, erklärte Außenminister Mike Pompeo. Ein Vertreter des Ministeriums sagte, ein "ziemlich ungeheuerliches" Beispiel dafür sei die Ausweisung von drei Journalisten des "Wall Street Journal".

 

US-Präsidentschaftsbewerber Biden geht gestärkt in "Super Tuesday"

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden geht gestärkt in den Wahltag "Super Tuesday". Der frühere Vizepräsident erhielt nach seinem Vorwahlerfolg in South Carolina die Unterstützung der Senatorin Amy Klobuchar, die aus dem Präsidentschaftsrennen der Demokraten ausstieg. Medienberichten zufolge will sich auch Ex-Bewerber Pete Buttigieg hinter Biden stellen. Favorit am Super-Dienstag ist aber der linksgerichtete Senator Bernie Sanders. Dann laufen in 14 Bundesstaaten Vorwahlen, vergeben werden rund ein Drittel aller 3979 Delegiertenstimmen zur Wahl des Kandidaten.

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