02.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.10.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.10.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:19

Nachrichten von Mittwoch, 02.10.2019 – langsam gesprochen als MP3

Konfliktparteien in der Ostukraine einigen sich

Die Konfliktparteien in der Ostukraine haben sich auf einen Sonderstatus für die umkämpften Regionen Donezk und Luhansk geeinigt. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in Kiew, damit sei der Weg frei für ein Treffen im sogenannten Normandie-Format mit Frankreich, Deutschland, der Ukraine und Russland. Bundesaußenminister Heiko Maas freute sich über die konstruktive Atmosphäre in der Kontaktgruppe in Minsk, die zu den Fortschritten geführt habe. Die Regelung für den Sonderstatus geht auf einen Vorschlag des deutschen Ex-Außenministers und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zurück.

 

Viele Tote bei Kämpfen in Mali

Im Süden von Mali sind bei schweren Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen nach offiziellen Angaben mindestens 40 Menschen getötet worden. Wie ein Regierungssprecher mitteilte, starben bei den Gefechten an der Grenze zu Burkina Faso 25 Soldaten und 15 Terroristen. Weitere 60 Soldaten gelten als vermisst. In den Staaten der Sahelzone sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv; einige bekennen sich zu den Terrororganisationen "Islamischer Staat" oder Al-Kaida. In Mali beteiligen sich 1000 Bundeswehrsoldaten an einer Mission der Vereinten Nationen.

 

Nordkorea testet erneut Raketen über Japanischem Meer

Das nordkoreanische Militär hat erneut mehrere Raketen über das Japanische Meer abgefeuert. Das berichtete die südkoreanische Agentur Yonhap unter Berufung auf den Armeestab in Seoul. Demnach soll es sich um Kurzstreckenraketen handeln, die im Bereich der Küstenstadt Wonsan gestartet worden seien. Der japanische Seesicherheitsdienst warnte alle Schiffe in der Region vor herabfallenden Trümmerstücken. Wenige Stunden vor dem Raketenstart hatte Südkorea erstmals öffentlich einige von insgesamt 40 neuen Tarnkappen-Kampfjets gezeigt. Deren Beschaffung wird von der nordkoreanischen Führung kritisiert.

 

Tote nach Demonstrationen im Irak

Im Irak sind hunderte Menschen aus Protest gegen Arbeitslosigkeit und Korruption auf die Straße gegangen. Dabei kam es zu Ausschreitungen, bei denen in Bagdad ein Demonstrant getötet und mehr als 200 Menschen, darunter 40 Sicherheitskräfte, verletzt wurden. Auch bei Protesten im Süden des Landes gab es einen Toten. In der irakischen Hauptstadt waren die Sicherheitskräfte mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Teilnehmer der Kundgebung vorgegangen. Augenzeugen berichteten, die Polizisten hätten am Tahrir-Platz auch in die Luft geschossen, um die Proteste aufzulösen.

 

ETA-Militärchef zu 33 Jahren Haft verurteilt

Der ehemalige Militärchef der baskischen Untergrundorganisation ETA, Javier García Gaztelu, ist in Spanien zu 33 Jahren Haft verurteilt worden. Gaztelu wurde von einem spanischen Gericht des Mordes an einem Beamten der Strafvollzugsverwaltung für schuldig befunden. Drei weitere ETA-Mitglieder, die von Gaztelu mit dem Mord durch eine Autobombe im Jahr 2000 in der baskischen Stadt Vitoria beauftragt worden waren, wurden ebenfalls verurteilt. Die vier Männer müssen zudem der Witwe und der Tochter des Opfers jeweils 305.000 Euro Schadenersatz zahlen.

 

Bayern siegt und Bayer verliert in der Champions League

Der FC Bayern München nimmt in der Champions League nach einer beeindruckenden Vorstellung Kurs auf den Gruppensieg. Der deutsche Fußball-Meister deklassierte den Vorjahresfinalisten Tottenham Hotspur in dessen Stadion mit 7:2 und feierte seinen zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel. Joshua Kimmich, Robert Lewandowski und der überragende Vierfach-Torschütze Serge Gnabry sorgten für die Treffer des FC-Bayern München. Bayer Leverkusen hat im zweiten Gruppenspiel die zweite Niederlage kassiert. Der Bundesligist verlor 0:3 bei Juventus Turin.

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