02.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.08.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.08.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:13

Nachrichten von Freitag, 02.08.2019 – langsam gesprochen als MP3

China kritisiert Trumps Ankündigung neuer Strafzölle

China lehnt die angekündigten neuen US-Strafzölle ab. Außenminister Wang Yi sagte, Zölle seien kein "konstruktiver" Weg, um Handelsstreitigkeiten zu lösen. Trump hatte am Donnerstag erklärt, dass am 1. September neue Abgaben in Höhe von zehn Prozent auf Importe chinesischer Waren im Wert von 300 Milliarden Dollar in Kraft treten. Er verwies darauf, dass Peking eine Zusage über den Import von mehr US-Agrarprodukten nicht eingehalten habe. Die Verhandlungen über ein Handelsabkommen würden dennoch weitergehen, so der Präsident. Diese waren am Mittwoch ohne Durchbruch zu Ende gegangen.

 

Handelskonflikt zwischen Tokio und Seoul eskaliert

Der Handelsstreit zwischen Japan und Südkorea verschärft sich. Die Regierung in Tokio hat Südkorea von der "weißen Liste" jener Länder gestrichen, die Vorzugsbehandlungen bei Handelsgeschäften genießen und auch Produkte für militärische Zwecke beziehen dürfen. Seoul übte scharfe Kritik und nannte Japans Vorgehen politisch motiviert. Hintergrund ist ein Streit über die Entschädigung koreanischer Zwangsarbeiter während Japans Kolonialherrschaft von 1910 bis 1945. Von den Restriktionen Tokios sind vor allem Südkoreas Chiphersteller Samsung und SK Hynix sowie das Unternehmen LG Display betroffen.

 

Mehrere Verletzte durch Bombenexplosionen in Thailand

Die thailändische Hauptstadt Bangkok ist während eines Treffens der Außenminister des südostasiatischen Staatenbundes ASEAN von mindestens vier kleineren Bombenexplosionen erschüttert worden. Mindestens drei Personen wurden verletzt. Nach Angaben der Regierung nahm die Polizei zwei Verdächtige fest. Bisher hat sich niemand zu den Anschlägen während des morgendlichen Berufsverkehrs bekannt. Eine Regierungssprecherin sagte, die Sicherheitsmaßnahmen würden verschärft. Ein Teil der Sprengsätze ging in der Nähe von Regierungsgebäuden hoch. Eine Bombe konnte rechtzeitig entschärft werden.

 

Syrien akzeptiert Waffenruhe für Idlib

Die syrische Regierung hat einer Waffenruhe für die Rebellenbastion Idlib zugestimmt. Allerdings wurde einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Sana zufolge die Bedingung formuliert, dass die Rebellen ihre Truppen aus der entmilitarisierten Zone um Idlib abziehen müssen. Eigentlich gilt für die Region bereits seit dem vergangenen September eine Waffenruhe. Doch die unter Mitwirkung der Türkei und Russlands ausgehandelte Vereinbarung wurde nie vollständig umgesetzt.

 

Maas warnt vor neuem Wettrüsten wegen INF-Vertrags

Vor dem Auslaufen des INF-Vertrages über das Verbot landgestützter atomarer Mittelstreckenwaffen hat Bundesaußenminister Heiko Maas vor einem neuen Wettrüsten gewarnt. Die Herausforderungen seien größer geworden, sagte der SPD-Politiker. Das Abkommen, das US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Staatschef Michael Gorbatschow 1987 unterzeichneten, erlischt an diesem Freitag. Es hat bislang landgestützte Raketen und Marschflugkörper mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern verhindert.

 

Berichte über erneuten Raketentest Nordkoreas

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben erneut zwei Kurzstreckenraketen von seiner Ostküste aus abgefeuert. Es sei bereits der dritte Raketentest innerhalb weniger Tage gewesen, verlautete aus dem südkoreanischen Generalstab in Seoul, wie die Agentur Yonhap berichtete. Die Führung in Nordkorea hatte die ersten Tests als Reaktion auf Militärübungen des Südens dargestellt. US-Präsident Donald Trump, der sich gerade erst mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in der entmilitarisierten Zone getroffen hatte, reagierte demonstrativ zurückhaltend.

 

Nawalny will mögliche Vergiftung klären lassen

Der inhaftierte russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hat eine offizielle Untersuchung verlangt, ob es den Versuch gegeben habe, ihn zu vergiften. Nawalnys Anwalt erklärte, seine Mandant wolle eine chemisch-toxikologische Überprüfung. Nawalny war in dieser Woche kurzzeitig im Krankenhaus, nachdem er einen Ausschlag und Schwellungen im Gesicht bekommen hatte. Der Oppositionelle verbüßt eine 30-tägige Strafe. Er hatte zu Protesten gegen die Nichtzulassung Oppositioneller bei der Wahl zum Moskauer Stadtparlament aufgerufen.

 

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