02.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.02.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.02.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Freitag, 2. Februar 2018 – langsam gesprochen als MP3

CDU, CSU und SPD einigen sich in der Bildungspolitik:

CDU, CSU und SPD haben bei ihren Koalitionsverhandlungen eine Einigung in der Bildungspolitik erzielt. SPD-Vizechefin Manuela Schwesig sagte in Berlin, dass in dieser Legislaturperiode sechs Milliarden Euro "in die komplette Bildungskette" von Kitas über Ganztagsschulen und berufliche Bildung bis hin zu den Hochschulen fließen sollten. Weitere 3,5 Milliarden Euro sollten für die Umsetzung des Digitalpakts für die Schulen fließen, damit diese "in das 21. Jahrhundert befördert" würden. Die Spitzenrunde um die Parteichefs Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD) und Horst Seehofer (CSU) war am Donnerstagabend zu einer weiteren Sitzung zusammengekommen. Am Freitag beginnt die heiße Phase der Koalitionsverhandlungen, erstmals kommt dann die große Gruppe der mehr als 90 Unterhändler in der SPD-Zentrale zusammen. Dabei sollen alle 18 Arbeitsgruppen ihre bisherigen Ergebnisse präsentieren. Die Parteien wollen ihre Koalitionsverhandlungen am Wochenende, spätestens aber bis Anfang kommender Woche abschließen.

 

G20-Krawalle: Hamburger Polizei fahndet mit Fotos auch im Ausland:

Ein halbes Jahr nach den Krawallen beim G20-Gipfel will die Hamburger Polizei die umstrittene Öffentlichkeitsfahndung nach Randalierern und Plünderern auf andere Länder ausweiten. "Wir arbeiten derzeit daran, mit entsprechendem Bildmaterial auch im europäischen Ausland öffentlich zu fahnden", sagte Innensenator Andy Grote. Die Bilder sollen etwa in Spanien und Italien verbreitet werden, da aus diesen Ländern besonders viele militante Linksextremisten zum G20-Gipfel angereist waren. Die am 18. Dezember gestartete Foto-Fahndung in Deutschland sei erfolgreich. Nach Polizeiangaben wurden bisher 23 Verdächtige aufgespürt, nach denen mit Fotos gefahndet wurde. Während des Gipfels hatte es im Juli tagelang Krawalle gegeben. Trotz des Einsatzes von mehr als 20.000 Polizisten zündeten Randalierer zahlreiche Autos an und plünderten Geschäfte. Hunderte Polizisten wurden verletzt.

 

Mehr als 900 eingeschlossene südafrikanische Bergleute gerettet:

Mehr als 900 Bergarbeiter, die in einer südafrikanischen Goldmine festsaßen, sind gerettet worden. Sie seien am Morgen wieder sicher an die Erdoberfläche gebracht worden, teilten der Minenbetreiber Sibanye Gold und die Nationale Bergarbeitergewerkschaft NUM mit. Zuvor war die Stromversorgung in der Mine Beatrix wiederhergestellt worden, die in der Kleinstadt Theunissen knapp 300 Kilometer südwestlich von Johannesburg liegt. Wegen eines Stromausfalls nach einem Unwetter am Mittwochabend hatten die Fahrstühle stillgestanden, so dass 955 Kumpel nach Ende ihrer Schicht nicht nach oben fahren konnten. In dem Bergwerk wird Gold in einer Tiefe von bis zu 2200 Metern abgebaut. Das Bergbauunternehmen Sibanye-Stillwater gehört nach eigenen Angaben zu den zehn weltgrößten Goldproduzenten. Im Jahr 2016 wurden knapp über 10 Tonnen gefördert.

 

Deutsche Bank schreibt 2017 halbe Milliarde Euro Verlust:

Die Steuerreform in den USA hat der Deutschen Bank das dritte Jahr mit roten Zahlen in Folge eingebrockt. Wie Deutschlands größtes Geldhaus in Frankfurt am Main mitteilte, entstand im Vorjahr ein Verlust von einer halben Milliarde Euro. Ohne die Steuerbelastung in Höhe von 1,4 Milliarden Euro, die im vierten Quartal verbucht wurde, hätte das Institut einen Gewinn von rund 900 Millionen Euro eingefahren. 2016 hatte unter anderem eine Milliardenstrafe in den USA für einen Jahresverlust von 1,4 Milliarden Euro gesorgt. 2015 musste Vorstandschef John Cryan sogar ein Minus von 6,7 Milliarden Euro melden - den höchsten Verlust in der bald 150-jährigen Geschichte der Bank.

 

Lammert erhält Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden:

Der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ist mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet worden. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, lobte bei der Verleihung in Berlin Lammerts Engagement für Demokratie, seine eindrücklichen Worte zum Holocaust-Gedenken sowie sein Eintreten für die deutsch-israelische Freundschaft. Lammert zeichne sich durch "einen festen eigenen Standpunkt bei gleichzeitiger Offenheit für andere Haltungen sowie einen hohen Respekt vor anderen Religionen" aus. Die seit 1957 vom Zentralrat vergebene Auszeichnung, die an den Rabbiner Leo Baeck erinnert, ist mit 10.000 Euro dotiert.

 

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