01.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.06.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.06.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:53

Nachrichten von Montag, 01.06.2020 – langsam gesprochen als MP3

Proteste in den USA wegen tödlicher Polizeigewalt dauern an

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis ist es in den USA in der sechsten Nacht in Folge zu gewaltsamen Protesten gekommen. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurde nach Angaben des Verteidigungsministeriums die Nationalgarde in 15 Bundesstaaten mobilisiert, darunter in der Hauptstadt Washington. Dort und in mindestens 40 Städten gelten nächtliche Ausgangssperren. US-Präsident Donald Trump machte linksradikale Gruppen für die Ausschreitungen verantwortlich und kündigte an, die Antifa als Terrororganisation einstufen lassen zu wollen.

 

Mehr als eine halbe Million Corona-Infizierte in Brasilien

Die Zahl der Corona-Infektionen in Brasilien ist auf über eine halbe Million gestiegen. 514.849 Menschen haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Nach den USA ist Brasilien das Land mit den meisten Corona-Infektionen weltweit. Mindestens 29.314 Patienten starben an der Lungenkrankheit COVID-19. Damit liegt Brasilien nach den USA, Großbritannien und Italien bei der Zahl der Todesopfer an vierter Stelle. In mehreren Städten Brasiliens kam es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Jair Bolsonaro sowie der Polizei.

 

Deutsche Einsatzkräfte wegen Corona aus Afghanistan zurückgeholt

Nach einem Corona-Ausbruch unter deutschen Polizeiausbildern in Afghanistan hat das Bundesinnenministerium neun Polizisten nach Deutschland zurückgeholt. Mit einem speziell ausgestatteten Airbus A400 MedEvac flog die Luftwaffe drei erkrankte Ausbilder in die Heimat. An Bord war auch ein infizierter Bundeswehrsoldat aus Camp Marmal in Masar-i-Scharif. Parallel dazu wurden mit einer gecharterten Maschine sechs weitere Polizisten zurückgebracht, die mit infizierten Kollegen zusammengearbeitet hatten. Die neun Beamten gehören zum German Police Project Team, das einheimische Polizisten ausbildet.

 

SpaceX-Raumkapsel mit zwei US-Astronauten an ISS angedockt

Nach rund 20 Stunden Flug mit der "Crew Dragon"-Raumkapsel sind zwei US-Astronauten an der Raumstation ISS angekommen. Die Kapsel mit den Raumfahrern Robert Behnken und Douglas Hurley an Bord dockte an der ISS an, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA und das private Raumfahrtunternehmen SpaceX mitteilten. Beide Männer sollen rund einen Monat an Bord der ISS bleiben. Sie waren am Samstag mit einer "Falcon 9"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus gestartet. Es war das erste Mal seit neun Jahren, dass Astronauten von den USA aus zur ISS starteten.

 

Verhüllungskünstler Christo mit 84 Jahren gestorben

Der Künstler Christo ist tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in New York eines natürlichen Todes, wie seine Mitarbeiter auf Facebook mitteilten. Der in Bulgarien geborene Christo Vladimirov Javacheff wurde mit der Verhüllung des Berliner Reichstags im Jahr 1995 und der Brücke Pont-Neuf in Paris weltberühmt. Er hatte mit seiner 2009 verstorbenen Frau Jeanne-Claude viele Jahre zusammengearbeitet. Es sei Christos Wunsch gewesen, sein aktuelles Projekt - die Verhüllung des Pariser Triumphbogens - zu vollenden, hieß es weiter. Das Projekt wurde wegen der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben.

 

Dortmund feiert 6:1-Sieg in Paderborn

In der Fußball-Bundesliga hat Borussia Mönchengladbach einen klaren Heimsieg gefeiert. Gladbach schlug Union Berlin 4:1 und rückte damit auf den dritten Tabellenplatz vor. Borussia Dortmund konnte seinen zweiten Rang festigen. Im zweiten Sonntagsspiel gewann der BVB beim Tabellenletzten SC Paderborn mit 6:1.

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