01.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.05.2019
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.05.2019 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 01.05.2019 – langsam gesprochen als MP3

Japans neuer Kaiser Naruhito besteigt den Thron

Einen Tag nach der Abdankung seines Vaters Akihito ist die Herrschaft des japanischen Kaisers an dessen Sohn Naruhito übergegangen. Der 59-Jährige bestieg den Chrysanthemen-Thron. Bei der kurzen Zeremonie durften keine weiblichen Hofangehörigen anwesend sein, auch nicht seine Frau Masako. Erst am 22. Oktober wird Japan den Thronwechsel öffentlich mit zahlreichen internationalen Staatsgästen feiern. Mit der Abdankung von Kaiser Akihito endete in Japan die Ära "Heisei", was mit "Frieden schaffen" übersetzt werden kann; nun gilt "Reiwa", die Ära der "schönen Harmonie".

 

Guaidó ruft Anhänger zu weiteren Protesten auf

Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó hat seine Anhänger nach den Unruhen vom Dienstag zu weiteren Protesten gegen Staatschef Nicolás Maduro aufgerufen. Die "Operation Freiheit" werde fortgesetzt, sagte der Oppositionsführer in einem Internet-Video. Die Streitkräfte müssten weiter "voranschreiten", um Maduro abzusetzen. Dieser zeigte sich erstmals seit Ausbruch der Unruhen im Staatsfernsehen und erklärte dabei den Aufstand für gescheitert. Am Dienstag war es nach Guaidós Aufruf zum Machtwechsel in Caracas zu gewaltsamen Zusammenstößen gekommen.

 

Trump mischt wieder in der Geldpolitik mit

US-Präsident Donald Trump hat die US-Notenbank Federal Reserve (FED) wieder scharf angegriffen. Trump forderte die Senkung des Leitzinses um einen Prozentpunkt und mehr Anleihen-Aufkäufe durch die Fed - also de facto ein Anwerfen der Notenpresse zur Ankurbelung der Wirtschaft. Dann würde die Wirtschaft abgehen wie eine Rakete, schrieb Trump via Twitter. Der Leitzins liegt derzeit bei einem Korridor von 2,25 bis 2,50 Prozent. An diesem Mittwoch will die FED über einen weiteren Zinsschritt entscheiden.

 

Asyl für Pussy-Riot-Mitglieder in Schweden

Zwei Aktivisten der russischen Protestband Pussy Riot und ihre beiden kleinen Kinder haben in Schweden politisches Asyl erhalten. Der schwedische Fernsehsender SVT berichtete, ein entsprechender Antrag von Lusine Dschanjan und Alexej Knedljakowski sei von einem Gericht bewilligt worden, nachdem er Ende 2018 zunächst abgelehnt worden war. Die Pussy-Riot-Mitglieder hatten nach eigenen Angaben in ihrer Heimat Morddrohungen erhalten. Die Punkband kritisiert mit öffentlichen Aktionen immer wieder den russischen Präsidenten Wladimir Putin und seine Politik.

 

Drastischer Anstieg der Ebola-Fälle im Kongo

Rund zehn Monate nach Beginn der Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl neuer Erkrankungen stark angestiegen. In der Woche bis einschließlich Montag habe man 106 bestätigte Neuerkrankungen des hämorrhagischen Fiebers und 72 Todesfälle registriert, erklärte das Gesundheitsministerium in Kinshasa. So viele neue Fälle in einer Woche habe es zuvor noch nicht gegeben. Seit Ende März ist die Zahl der Erkrankungen demnach sogar um fast 50 Prozent in die Höhe geschnellt, von etwa 1000 auf inzwischen rund 1500.

 

Tödliches Risiko für Flüchtlinge steigt

Die Todesrate unter Flüchtlingen auf der zentralen Mittelmeerroute ist nach Schließung der italienischen Häfen und einer Gewalteskalation in Libyen deutlich gestiegen. Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sagte, inzwischen sterbe mehr als jeder zehnte Flüchtling auf der Überfahrt. Die Todesrate sei von dreieinhalb Prozent im vergangenen Jahr auf zwölf Prozent in den ersten vier Monaten 2019 gestiegen. Die absolute Zahl der Todesfälle sei dagegen gesunken. Seit Jahresbeginn kamen laut IOM 257 Menschen auf der Überfahrt von Libyen aus ums Leben.

 

Apple verkauft wieder mehr iPhones in China

Der Technologiekonzern Apple sieht nach massiven Umsatzeinbußen beim iPhone wieder Licht am Ende des Tunnels. Vor allem für den wichtigen Markt in China zeigte sich Firmenchef Tim Cook bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen zuversichtlich. Im zweiten Quartal brachen die mit dem iPhone erzielten Umsätze konzernweit um 17 Prozent auf 31,05 Milliarden Dollar ein. Der gesamte Umsatz ging um fünf Prozent auf 58 Milliarden Dollar zurück, der Gewinn fiel um knapp 16 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit noch stärkeren Einbußen gerechnet.

 

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