01.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.04.2020
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.04.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:56

Nachrichten von Mittwoch, 01.04.2020 – langsam gesprochen als MP3

Weitere 149 Virus-Tote in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 67.366 gestiegen. Insgesamt seien bislang 732 Menschen infolge einer Ansteckung mit dem Virus gestorben, teilte das RKI auf seiner Website mit. Im Vergleich zum Vortag wurden demnach 5453 Neuinfektionen gemeldet, die Zahl der Todesopfer stieg um 149. Die Sozialdemokraten sprachen sich unterdessen für eine Vermögensabgabe wohlhabender Bürger aus, um die finanzpolitischen Folgen der Krise zu bewältigen. Entsprechend äußerte sich SPD-Chefin Saskia Esken in Zeitungsinterviews.

 

Steinmeier und andere Staatschefs fordern "globale Allianz" gegen Corona

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zusammen mit anderen für eine "neue globale Allianz" im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie plädiert. Vor diesem Virus seien alle gleich, schrieben Steinmeier und die Staatsoberhäupter von Jordanien, Äthiopien, Singapur und Ecuador in einem gemeinsamen Beitrag für die "Financial Times". Die Pandemie werde kein Land verschonen, egal wie fortschrittlich seine Wirtschaft, seine Fähigkeiten oder seine Technologie seien. Mit Corona steht die Welt nach Einschätzung von UN-Generalsekretär António Guterres vor der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.

 

Pentagonchef verweigert Evakuierung von Flugzeugträger mit Corona-Fällen

Trotz Alarms durch den Kapitän eines US-Flugzeugträgers, auf dem sich das Coronavirus ausbreitet, hat Verteidigungsminister Mark Esper eine Evakuierung des Schiffes verweigert. Stattdessen würde zusätzliches medizinisches Personal auf die "USS Theodore Roosevelt" geschickt, sagte Esper im US-Sender CBS. Der Flugzeugträger hat mehr als 4000 Besatzungsmitglieder. In Kalifornien sollen wegen der Corona-Krise vorzeitig bis zu 3500 Häftlinge aus den Gefängnissen entlassen werden. In dem US-Bundesstaat haben sich vier Insassen und 25 Angestellte mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

 

USA fordern Übergangsregierung für Venezuela

Die US-Regierung hat ihre Strategie für den gewünschten Machtwechsel in Venezuela geändert und die Bildung einer Übergangsregierung vorgeschlagen. Dafür soll Oppositionsführer Juan Guaidó vorübergehend auf seinen Machtanspruch verzichten. Zusammen mit Präsident Nicolás Maduro soll er eine Übergangsregierung ermöglichen, die Neuwahlen organisieren soll. Außenminister Mike Pompeo sagte, der von den USA als Interimspräsident anerkannte Guaidó könne dabei antreten. Maduro hingegen müsse gehen. Die Regierung in Caracas wies den US-Vorschlag als Bevormundung eines souveränen Landes umgehend zurück.

 

Trump will dreckigere Autos erlauben

US-Präsident Donald Trump will die von seinem Vorgänger Barack Obama erlassenen Umweltstandards für neue PKW lockern. Die US-Umweltbehörde EPA und das Verkehrsministerium stellten neue Regelungen für Autos der kommenden Baujahre 2021 bis 2026 vor. Diese sehen vor, dass die Emissions- und Verbrauchsstandards jährlich statt um 5 Prozent nur noch um 1,5 Prozent verschärft werden. Ursprünglich hatte Trump sogar vorgeschlagen, die Vorschriften für mehr Kraftstoffeffizienz ganz fallen zu lassen. Obama kritisierte Trumps Politik, man könne sich keine weitere Leugnung des Klimawandels leisten.

 

Asselborn: Ungarn hat eine "diktatorische Regierung"

In der EU mehren sich die Rufe nach Sanktionen gegen Ungarn, wegen des vom rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban durchgesetzten Pandemie-Notstandsgesetzes. Angesichts weitreichender Vollmachten für Orban zur Corona-Bekämpfung rief Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn zu Gegenmaßnahmen auf. Die EU dürfe sich nicht damit abfinden, dass es in ihren Reihen eine diktatorische Regierung gebe, sagte Asselborn der Zeitung "Die Welt". Eine Regierung, die unbefristet von keinem Parlament mehr kontrolliert werde, dürfe nicht mitentscheiden bei Sachentscheidungen die ganz Europa betreffen.

 

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