Ägypten: Zuschauer dürfen wieder ins Stadion | Sport-News | DW | 15.08.2018
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Nach Drama von Port Said

Ägypten: Zuschauer dürfen wieder ins Stadion

Mehr als sechs Jahre nach der blutigen Nacht von Port Said mit schweren Ausschreitungen will Ägypten Fußballfans wieder in die Stadien lassen.

Ausschreitungen während eines Fußballspiels in Kairo 2012 (picture-alliance/AP Photo)

Ausschreitungen während eines Fußballspiels in Kairo 2012

Die Regierung in Kairo beschloss, dass Anhänger von Fußballclubs ab dem 1. September schrittweise wieder bei den Ligaspielen zuschauen dürfen.

"Wir werden mit 5000 Fans anfangen, aber wir müssen sichergehen, dass einige wichtige (Sicherheits)-Empfehlungen angewendet wurden", sagte Sportminister Aschraf Sobhi am Dienstag nach Angaben der staatlichen Zeitung "Al-Ahram".

Im Februar 2012 waren im Stadion der Hafenstadt Port Said 74 Menschen ums Leben gekommen, als in einer politisch aufgeheizten Atmosphäre Fans des örtlichen Vereins Al-Masri nach dem Abpfiff brutal auf Anhänger des Kairoer Klubs Al-Ahli losgegangen waren. Seitdem wurden die Meisterschaften in Ägypten vor leeren Rängen ausgespielt.

jst/dv (dpa)