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Politik

Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg

Vom 27. November bis zum 5. Dezember 2001 fand auf dem Petersberg in Königswinter bei Bonn die "Afghanistan-Konferenz" statt. Es war der erste Schritt zur Erfüllung des UNO-Plans für die politische Zukunft des Landes.

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Die Konferenzteilnehmer stehen unter großem internationalen Druck.

Ziel der Gespräche, an denen die wesentlichen Volksgruppen Afghanistans beteiligt sind, war die Schaffung einer Übergangsverwaltung für das Land, das sich seit über 20 Jahren im Kriegszustand befindet. Als Grundlage diente der Fünf-Punkte-Plan des UN-Sonderbeauftragten für Afghanistan, Lakhdar Brahimi.

Teilnehmer an der Petersberger Konferenz waren vier afghanische Gruppen: Usbeken und Tadschiken (die die Nordallianz dominieren), die "Rom-Gruppe" um den afghanischen Ex-König Mohammed Sahir Schah und die in Deutschland lebenden Afghanen sowie weitere Exil-Afghanen. Vertreter der Taliban nahmen an der Konferenz nicht teil.

Wir beleuchten, welche Erwartungen die afghanischen Gruppierungen hegen. Wir gehen der Frage nach, wie die Großmächte, die Anrainer-Staaten und die Europäische Union, die zwar nicht unmittelbar am Verhandlungstisch saßen, aber indirekt durchaus beteiligt waren, die Zukunft des Landes beurteilen. Und wir nehmen die Rolle der Bundesrepublik Deutschland unter die Lupe.

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