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Welt

Sieg nachts um halb drei?

Ganz Amerika wählt: In allen Bundesstaaten haben die Wahllokale geöffnet. Ein Ergebnis könnte es relativ früh geben: Viele Swing-States liegen im Osten - den neuen Präsidenten gibt es vielleicht schon um halb drei MEZ.

Obama bei der Stimmabgabe in Chicago, Foto: ap

Eine Stimme mehr für Obama

Amerika steht Schlange. Überall im Land warten hunderte Amerikaner vor den Wahllokalen, um ihre Stimme zur Präsidentschaftswahl abgeben zu dürfen. Die Wahlbehörden rechnen mit einer Rekordbeteiligung von 130 Millionen Wählern. Knapp drei Viertel aller Wahlberechtigten hatten sich im Vorfeld registrieren lassen.

Wichtige Schlüsselstaaten

McCain Land Virginia, Quelle: ap

Längst nicht mehr republikanisch: Virginia ist ein wichtiger Swing State


Die ersten Wahllokale in Kentucky und dem Swing State Indiana werden um 18.00 Uhr Ortszeit (Mitternacht MEZ) wieder schließen. Eine Stunde später folgen unter anderem Florida und Virginia, sowie bereits 30 Minuten danach Ohio und North Carolina. Damit wird es in fünf der entscheidenden Schlüsselstaaten recht früh eine Entscheidung geben. Wahlbeobachter rechnen damit, dass bei einem deutlichen Vorsprung bereits gegen 2:30 Uhr MEZ sicher sein könnte, wer der neue Präsident wird. Ob Obama oder McCain – um halb drei könnte bei den europäischen Fans bereits die Sektkorken knallen. Falls das Ergebnis eindeutig ist.

Präsident zum Frühstück?

Wähler vor dem Wahllokal, Quelle: ap

Schlange stehen um zu wählen

Aber die Ungewissheit könnte sich auch noch lange hinziehen: Sollten McCain und Obama in den Swing States Kopf an Kopf liegen, kommt es auf die Detail-Ergebnisse in jedem einzelnen Staat an. Und das kann dauern. Erst zwischen zwei und drei Uhr MEZ schließen die Wahllokale in den meisten östlichen und mittleren Bundesstaaten. In Kalifornien und den anderen westlichen Staaten können die Menschen sogar noch bis fünf Uhr MEZ am Mittwoch (05.11.2008) wählen, in Alaska bis sieben Uhr.

Obama in Führung

Obama-Buttons, Quelle: ap

Nach letzten Umfragen führt Obama

Den letzten Umfragen zufolge führt der demokratische Kandidat Obama immer noch deutlich vor dem Republikaner John McCain.

Obamas Wahlkampfleiter David Plouffe rief die US-Bürger zu einer hohen Wahlbeteiligung auf. "Wir sind darauf angewiesen, dass die Amerikaner wählen gehen", sagte Plouffe dem Sender CNN. Obama wurde bei seiner Stimmabgabe in seiner Heimatstadt Chicago von seiner Frau und den beiden Töchtern begleitet. Seine ältere Tochter Malia durfte ihren Vater in die Wahlkabine in einer Schul-Sporthalle begleiten.

McCain gab seine Stimme in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona gemeinsam mit Ehefrau Cindy ab. Auch die republikanische Vize-Kandidatin Sarah Palin ging mit ihrem Mann Todd in Wasilla im US-Bundesstaat Alaska zur Wahlurne.

Bis zur letzten Minute hatten Obama und McCain bei Blitzbesuchen quer durch das Land um die Wähler geworben. "Wir sind noch einen Tag davon entfernt, die USA zu verwandeln", rief Obama am Montag in Florida. McCain kämpfte mit der Parole "Mac is back!" darum, sich Hochburgen seiner Partei zu sichern. Obamas Wahlkampfauftritte wurden am Montag von der Nachricht vom Tod seiner Großmutter überschattet. Unter Tränen schwor der 47-Jährige in Charlotte in North Carolina, nach einem Wahlsieg für die "stillen Helden" wie sie zu kämpfen. (ako)

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