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Fußball

Ribery ist wieder da

Zwischen vielen glücklichen Gesichtern strahlt bei Bayern München eines besonders: Nach 264 Tagen trainiert Franck Ribery wieder mit dem Team und plant sein Bundesliga-Comeback noch in der Hinrunde.

Nach fast neun Monaten ist er zurück. Als die Spieler von Rekordmeister Bayern München am Mittwochvormittag den Trainingsplatz an der Säbener Straße betraten, war auch Franck Ribery wieder dabei. Mit breitem Grinsen und im Beisein seiner Ehefrau Wahiba, seines Bruders und eines Cousins feierte der Franzose sein Comeback im Mannschaftstraining. 264 frustrierende Tage lang war zuvor seine Leidenszeit.

Eine hartnäckige Verletzung am rechten Knöchel hatte ihn zum Zusehen verdammt, seit er am 11. März im

Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Schachtjor Donezk

(7:0) letztmals aufgelaufen war. Anfangs war nur von ein paar Tagen Pause die Rede, doch das angestrebte schnelle Comeback verzögerte sich wegen einer lange rätselhaften Entzündung im Sprunggelenk immer weiter. Erst Anfang Oktober schlug die Therapie endlich an, es ging Schritt für Schritt langsam aufwärts.

"Ein gutes Gefühl"

"Das ist ein super Tag für mich, sehr emotional", sagte Ribery nach ein paar Sprints, Pass- und Torschussübungen in kurzer Hose und mit roter Mütze. Auf das abschließende Trainingsspiel verzichtete er zwar noch, dennoch habe ihm die Rückkehr "Spaß" gemacht, berichtete der 32-Jährige freudestrahlend. "Es war meine erste so lange Verletzung, eine schwere Situation für mich", sagte Ribery nach seiner Rückkehr bei "fcb.tv". "Aber so ist der Fußball, so ist das Leben. Es ist wichtig, dass du den Kopf immer oben hast und hart arbeitest. Jetzt bin ich zurück bei der Mannschaft. Ein gutes Gefühl!"

Bereits in der vergangenen Woche hatte Ribery von Plänen berichtet, im letzten Bundesliga-Heimspiel der Bayern in der Hinrunde, am 12. Dezember gegen den FC Ingolstadt, ein Kurz-Comeback geben zu wollen. "Ich fühle mich seit zwei Wochen viel besser", sagte er. "Ich kann alles mit dem Ball machen." Nun trat er den Beweis an. Das Spitzenspiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach (Anstoß 15:30 Uhr, ab 15:15 Uhr im DW-Liveticker) kommt allerdings ebenso noch zu früh für ihn wie das abschließende Gruppenspiel in der Königsklasse bei Dinamo Zagreb am kommenden Mittwoch (Anstoß 20:45 Uhr MEZ, ab 20:30 Uhr im DW-Liveticker).

asz/sn (dpa, sid)

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