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Bundesliga

Freiburg schockt Hertha

Hertha BSC kassiert in Freiburg eine weitere Auswärtsniederlage und verfehlt den Sprung auf einen Champions-League-Platz. Dortmund verspielt trotz eines Turbo-Tors von Reus einen Auswärtssieg.

Wie entfesselt sprang Christian Streich nach dem Schlusspfiff auf und schrie seine Freude laut heraus. Wichtige drei Punkte fuhr sein SC Freiburg beim 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen Hertha BSC ein. Nicht schön, aber effektiv, stellte er nach dem Abpfiff fest: "Das war kein fußballerischer Leckerbissen, aber das hat auch keiner erwartet. Beide Mannschaften standen defensiv sicher, am Ende waren wir den Tick besser."

Streichs Trainerkollege Pal Dardai starrte währenddessen mit eisiger Miene vor sich her: "Die haben zwei Torschüsse, und dann steht es 0:2. Die Jungs wollen ja, aber wir müssen so etwas einfach besser lösen", schimpfte Dardai und konstatierte beim Fernsehsender Sky: "Wir wollen unseren sechsten Platz verteidigen. Ich hatte mit drei Punkten aus den ersten beiden Auswärtsspielen geplant, jetzt gehen wir leer nach Hause - das kann passieren."

Petersen mit sechstem Jokertor

Julian Schieber gelang in der 88. Minute nur noch der Anschlusstreffer für die Hertha, nachdem zuvor Janik Haberer mit einem platzierten Linksschuss (39.) und Goalgetter Nils Petersen (87.) mal wieder als Joker per Konter die Freiburger auf Siegkurs gebracht hatten. Wie im Vorjahr droht dem Hauptstadtklub nach der Winterpause wieder der Sturzflug. Es war die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen.

Wieder eine Auswärtsniederlage, wieder vermeidbar. Auswärts haben die Berliner, die mit 30 Punkten nur noch vier Zähler vor den Freiburgern liegen, nur eine der zurückliegenden neun Partien für sich entschieden. Freiburg dagegen überraschte einmal mehr. Der Sportclub legte schnell seine anfängliche Passivität ab und lauerte auf Fehlpässe der Berliner - erfolgreich. In der Schlussphase wurde es spannend, Hertha drängte nach vorn, Schiebers Anschlusstor kam aber zu spät.

BVB verpasst Auswärtssieg 

Fußball Bundesliga FSV Mainz 05 gegen Borussia Dortmund (Getty Images/AFP/D. Roland)

Zu früh gefreut! Der BVB kassiert noch den Ausgleich.

Es dauerte kaum zwei Minuten, da gab es bereits Grund zu Jubeln für Borussia Dortmund: Marco Reus brachte den Vizemeister nach 124 Sekunden mit seinem Treffer mit 1:0 gegen Mainz 05 in Führung. Doch am Ende musste sich der BVB mit einem 1:1 (1:0) begnügen und stagniert dabei im Kampf um einen Platz in der Champions League: Dortmund verpasste den Sprung auf Platz drei. "Wenn man in so einem Spiel nicht konsequent verteidigen will, dann passiert so etwas eben. Das ist mehr als enttäuschend", sagte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer bei Sky: "Wir dachten, dass wir einen Schritt weiter sind. Umso bitterer ist, dass wir hier den Sieg aus der Hand gegeben haben."   

In der 15. Minute hatten die Dortmunder sogar Glück, dass Schiedsrichter Felix Zwayer einem Treffer des Japaners Yoshinori Muto wegen Abseits die Anerkennung verweigerte. Ausgerechnet der gebürtige Gelsenkirchener Danny Latza (83.) gelang quasi mit dem ersten Torschuss der Mainzer der unerwartete Ausgleich. Die Gäste, bei denen Afrika-Cup-Rückkehrer Pierre-Emerick Aubameyang blaß blieb, konnten dem nichts mehr entgegen setzen. Für den BVB war es ein Rückschlag vor dem Topspiel gegen RB Leipzig am Wochenende. 

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