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Fußball

Zorniger neuer Trainer in Stuttgart

Kurz nach der Rettung und dem Rücktritt von Huub Stevens hat der VfB Stuttgart einen neuen Trainer. Mit Alexander Zorniger kommt ein Coach, über den lange spekuliert wurde. Auch sonst stellt sich der VfB neu auf.

Einen Tag nach der Trennung von Huub Stevens hat der VfB den Namen seines neuen Trainers bekannt gegeben. Alexander Zorniger, der frühere Coach des Zweitligisten RB Leipzig, wird die Stuttgarter künftig trainieren und erhält einen Drei-Jahres-Vertrag. "Wir sind zu 100 Prozent davon überzeugt, dass er keinen große Anlauf braucht, um unser Konzept umzusetzen. Er ist mit seiner Spielidee ganz nahe an dem, was wir uns vorstellen", sagte Sportvorstand Robin Dutt und gab auch gleich ein Ziel aus. "Wir wollen in der nächsten Saison nicht wieder zittern, sondern den nächsten Step machen und einen gesicherten Mittelfeldplatz."

Der 47-jährige Zorniger ist in Stuttgart ein alter Bekannter: 2009 arbeitete der frühere Amateurfußballer für kurze Zeit als Assistent von Chefcoach Markus Babbel. Das ist zugleich seine bislang einzige Bundesliga-Erfahrung. "Ich freue mich sehr auf die Herausforderung beim VfB Stuttgart und bin davon überzeugt, dass wir hier gemeinsam etwas entwickeln und aufbauen können. Es ist etwas Besonderes, Cheftrainer bei diesem Club in meiner Heimat zu werden", sagte Zorniger in einer Pressemitteilung. Bei der Pressekonferenz der Verantwortlichen des VfB am Montag war er aber noch nicht mit dabei. Er soll an seinem ersten Arbeitstag, dem 29. Juni, offiziell vorgestellt werden.

Als Assistent Zornigers kommt André Trulsen, der zuletzt als Assistent von Holger Stanislawski beim 1. FC Köln gearbeitet hat, Teammanager wird Ex-Profi Günther Schäfer. Erster Spieler-Neuzugang für die kommende Saison ist Außenverteidiger Philip Heise. Der 23-jährige kommt vom 1. FC Heidenheim aus der 2. Liga. Im Bereich Scouting und Internationalisierung wird künftig Weltmeister und VfB-Legende Guido Buchwald mitarbeiten, dazu wird auch Ex-1860-München-Trainer Alexander Schmidt als VfB-Scout tätig sein.

Müllers Aussage vom April bestätigt

Bereits im April hatte der damalige VfB-Aufsichtsrat Hansi Müller mit der Ankündigung, Zorniger werde ab Sommer den VfB trainieren, für Unruhe im Abstiegskampf gesorgt. "Der Alexander Zorniger wird in der neuen Saison den VfB trainieren", hatte der frühere Nationalspieler am damals in einer Sport-Talkshow im österreichischen Fernsehen gesagt. Der Verein demenitierte umgehend. Müller entschuldigte sich ein paar Tage später für seine unbedachte Äußerung und trat schließlich von seinem Amt im Aufsichtsrat zurück

Zornigers Vorgänger Stevens hatte die Stuttgarter nach langem Abstiegskampf durch das 2:1 am letzten Spieltag bei Absteiger SC Paderborn zum Klassenverbleib geführt, gab anschließend aber bekannt, nicht mehr als Trainer weiterzumachen.

asz/al (sid, dpa)

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