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Politik

Zentralasien: Ein Jahr nach dem Schock

Ein Jahr nach dem Umbruch in Kirgisistan und der blutigen Niederschlagung von Massenprotesten im usbekischen Andischan ist die Lage in den fünf Staaten Zentralasiens gespannt.

Hin- und hergerissen zwischen Repression und Revolte, zwischen Armut und Ölsegen, zwischen Kapital, Kommandowirtschaft und Korruption - 15 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion sieht die Lage in den fünf zentralasiatischen Staaten überwiegend düster aus. In Usbekistan und Turkmenistan halten die unerbittlichen Diktatoren Karimow und Nijasow die Bevölkerung mit Drohungen und Gewalt in Schach, in Kasachstan und Tadschikistan manipulieren sich die Präsidenten Nasarbajew und Rachmonow überwältigende Wahlsiege zurecht und in Kirgisistan knirscht es gewaltig im Lager der Tulpenrevolutionäre, die vor einem Jahr den Langzeitpräsidenten Akajew aus dem Amt fegten. Schmuggelrouten für Drogen aus Afghanistan, gewaltige Öl- und Gasvorkommen und die strategische Lage zwischen den Regionalmächten Russland und China und der geopolitischen Großbaustelle Afghanistan verschaffen Zentralasien immer wieder internationale Aufmerksamkeit.

Ernüchterung in Kirgisistan, Wut in Usbekistan, Goldrausch in Kasachstan, Angst in Turkmenistan und Unsicherheit in Tadschikistan: Ein Dossier über die fünf ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens.

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