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Kultur

Wo endet Europa?

Vor knapp zwei Jahren wurde die EU erweitert. Doch welche Rolle spielt sie für die Menschen in Polen, Lettland, Litauen und Rumänien? Vier Austauschschüler berichten.

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Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts prallten mitten in Europa zwei Welten aufeinander. Nach einer rasanten Annäherung wurde 15 Jahre später zur Realität, was viele noch 1990 für unmöglich gehalten hatten: Mit der großten Erweiterung in ihrer Geschichte wuchs die Europäische Union um 10 Mittel- und Osteuropäische Staaten auf 25 Mitglieder an.

Die Erwartungen der Politiker waren groß: Man versprach sich wirtschaftliche, politische und kulturelle Gewinne - auf beiden Seiten der Oder. Doch vor allem in ländlichen Regionen Osteuropas ist von der europäischen Integration oft noch wenig zu spüren.

In den Städten dagegen werden vor allem aus den Jugendlichen schnell aktive Europäer. Dazu tragen beispielsweise veränderte Rahmenpläne in den Schulen bei. Aber auch Schüleraustauschprogramme bieten den Jugendlichen Gelegenheit, die neuen Nachbarn in Europa besser kennenzulernen.

Auch immer mehr deutsche Jugendliche entscheiden sich für einen längeren Aufenthalt in Mittel- und Osteuropa, wo sie dann oftmals in Gastfamilien leben und auf diese Weise die Kultur kennen und verstehen lernen. Ist im dortigen Alltag Europa zu spüren? Oder spielt der europäische Gedanke in diesen Regionen noch überhaupt keine Rolle?

DW-WORLD.DE hat vier deutsche Austauschschüler gebeten, ihre Eindrücke aus Litauen, Lettland, Rumänien und Polen zu schildern. (pk)

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