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Aktuell Amerika

Venezuela: Neue Krisengespräche im Ausland

Was im Heimatland nicht klappt, soll im Ausland wenigstens versucht werden. Venezuelas Regierungsvertreter und die Opposition treffen sich in der Dominikanischen Republik. Es geht um die Zukunft des OPEC-Landes.

Leonel Fernandez und Jose Luis Rodriguez Zapatero in Caracas Foto: (c) Reuters/M. Bello

Versuchen in Venezuelas Dilemma weiter zu vermitteln: Leonel Fernandez (links) und Jose Luis Rodriguez Zapatero

Die sozialistische Regierung und die Opposition Venezuelas haben sich in der Dominikanischen Republik getroffen, um über eine Lösung für das marode Land zu beraten. Der Dialog soll die schwere Krise in dem südamerikanischen Ölstaat entschärfen.

Beide Seiten standen sich bislang unversöhnlich gegenüber. Am Gespräch nahm auf Regierungsseite unter anderem Außenministerin Delcy Rodríguez teil. Die Opposition schickte drei Abgeordnete.

Internationale Vermittler

Als Vermittler traten der frühere Ministerpräsident Spaniens, José Luis Rodríguez Zapatero, sowie der dominikanische Ex-Staatschef Leonel Fernández und der Ex-Präsident Panamas Manuel Torrijos auf. Zapatero war kürzlich nach Caracas gereist. Der dominikanischen Zeitung "Listín Diario" zufolge sollten dem Treffen in einem nicht genannten Ort im Osten des Karibikstaates weitere Kontakte folgen.

Venezuela steht kurz vor dem wirtschaftlichen Ruin. Nach 17 Jahren sozialistischer Regierung ist das Land mit den größten Rohölreserven der Welt ein Pulverfass. Es wird kaum noch etwas produziert, weil Grundgüter fehlen. Die Opposition will Staatschef Nicolás Maduro per Referendum absetzen, dieser regiert mit immer neuen Dekreten an der Oppositionsmehrheit im Parlament vorbei.

cgn/sc (ap, dpa)

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