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Nahost-Konflikt

Tote bei israelischem Angriff in Syrien

Das israelische Militär hat erneut in Syrien angegriffen und ein Lager einer regierungstreuen Miliz bombardiert. Mindestens drei Kämpfer wurden getötet.

Israel Militär an der Grenze zu Syrien bei Kuneitra (Getty Images/AFP/A. Gharabli)

Die zwischen Israel und Syrien umstrittenen Golan-Höhen sind immer wieder Schauplatz von Raketenangriffen beider Seiten

Bei dem Angriff auf den Golanhöhen wurden zudem zwei Kämpfer verletzt, wie ein Vertreter der Miliz Nationale Verteidigungskräfte mitteilte. Die Gruppierung kämpft an der Seite der Armee von Syriens Machthaber Baschar al-Assad. Das Lager der Miliz befindet sich in der Nähe des Ortes Kuneitra im Südwesten von Syrien.

Ob es vom Boden aus oder aus der Luft beschossen wurde, konnte der Sprecher nicht sagen. Die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die ihre Informationen von Aktivisten vor Ort erhält, teilte mit, der Beschuss habe auf ein Waffenlager gezielt.

Israel Militär an der Grenze zu Syrien bei Kuneitra (Getty Images/AFP/J. Marey)

Teile der Golan Höhen sind seit dem Sechstagekrieg 1967 von Israel besetzt

Israelische Armee schweigt

Die amtliche syrische Nachrichtenagentur Sana meldete lediglich dazu, Israel habe einen syrischen Armeeposten in der Provinz Kuneitra auf den Golanhöhen getroffen und "Schäden verursacht". Das israelische Militär lehnte eine Stellungnahme ab.

Waffenlieferungen an die Hisbollah im Visier

Seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien, der sich mittlerweile im sechsten Jahr befindet, hat Israel immer wieder Ziele im nördlichen Nachbarland angegriffen. Meist um nach eigenen Angaben Waffenlieferungen an die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah zu unterbinden. Mitglieder der von Iran finanzierten Hisbollah kämpfen in Syriens Bürgerkrieg an der Seite der Regierungskräfte. Ebenso wie die Regierung in Teheran betrachtet die Miliz Israel als Erzfeind.

uh/ml (afp, dpa)

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