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Filme

Sehr schnell schwankende Surrealisten

Diese Woche in den Ausstellungstipps: Surrealistische Sachen in Bilbao und flotte Futuristen in Rom. Auch mit dabei: Geschlechtlose Gesamtkunstwerke in Linz.

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Das Guggenheim-Museum im nordspanischen Bilbao präsentiert in einer einzigartigen Ausstellung die Einflüsse des Surrealismus auf verschiedene Designbereiche. Erstmals widmet sich eine Schau der modernen Kunstform und ihren Reflexionen im Design. So liefern etwa Textilien, Möbel, Filme und Fotografien handfeste Beispiele für unsere veränderte visuelle Ästhetik als Folge einer weiten Vermarktung surrealistischer Kunst. Das Museum in der baskischen Industriemetropole zeigt mit "Surrealistische Dinge" noch bis zum 7. September insgesamt 250 Exponate, aus privaten und öffentlichen Sammlungen, darunter Werke von Salvador Dalí und Max Ernst.


Centre Pompidou zeigt Louise Bourgeois


Ausstellung im Centre Pompidou (Quelle: Centre Pompidou )

Das Pariser Centre Pompidou widmet der 96-jährigen Bildhauerin, Grafikern und Zeichnerin Louise Bourgeois eine umfangreiche Ausstellung. Bis zum 2. Juni werden mehr als 200 Werke der in Paris geborenen und seit 1938 in New York lebenden Künstlerin gezeigt. Die meisten der Skulpturen, Installationen, Gemälde und Zeichnungen sind zwischen 1940 und 2007 entstanden, wobei der Schwerpunkt auf den letzten zehn Schaffensjahren liegt. Ihre Werke schwanken zwischen figurativer und abstrakter Kunst und folgen einer ganz subjektiven Logik. Die Ausstellung ist danach in der Londoner Tate Modern zu sehen.


"Der Mythos der Schnelligkeit" - Ausstellung in Rom


Gemälde aus der Ausstellung Mythos der Schnelllebigkeit (Quelle: Palazzo Italia)

Geschwindigkeit und flotte Form haben in Italien Geschichte gemacht. Der Palazzo delle Esposizioni widmet nun dem "Mythos der Schnelligkeit" eine große Ausstellung. Ausgehend von der Künstler-Bewegung der Futuristen unter Filippo Tommaso Marinetti (1876-1944) bis hin zu Technik, Design und Kunst im Italien von heute entwirft die Schau ein großes Gemälde von einem Jahrhundert italienischer Kunst- und Kulturgeschichte im Zeichen des Design. "Wir wollen deutlich machen, dass das Thema der 'Velocità' (Schnelligkeit) bei uns in Italien immer etwas mit Kunst und Design zu tun hat", erklären die Kuratoren. Die Schau "Der Mythos der Schnelligkeit. Kunst, Motoren und Gesellschaft im Italien des 20. Jahrhunderts" ist noch bis zum 18. Mai in Rom zu sehen.

Eva & Adele im Kunstmuseum Linz


Bild aus der Ausstellung Eva und Adele / Ladykiller 2008 (Quelle: Kunstmuseum)

Dem exzentrischen Berliner Künstlerpaar Eva & Adele widmet das Lentos Kunstmuseum Linz die Ausstellung "Rot - Neue Malerei und Zeichnung". Vom 14. März bis zum 1. Juni sind in den Hallen etwa 25 Gemälde des Paares, einige Installationen und mehrere hundert Zeichnungen zu sehen, teilte das Museum mit. In ihren Werken thematisieren Eva & Adele immer wieder sich selbst. Die glatzköpfigen und grell geschminkten Künstler in Frauenkleidern sehen sich als geschlechtsloses Gesamtkunstwerk, als einzige biografische Daten geben die beiden ihre Körpermaße an. In Salzburg zeigt das Museum der Moderne Rupertinum fast zeitgleich vom 16. März bis zum 8. Juni die Schau "Eva & Adele Rosa - frühe Fotografie und Video".

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