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Kultur

Explosion im Guggenheim

Im New Yorker Guggenheim Museum geht es hektisch zu: Autoexplosionen und randalierende Wolfsrudel sind nur einige der Exponate des Wahl-New Yorkers Cai Guo-Qiang. Unglaublich? 'I want to believe' ist denn auch das Motto.

Schwarzpulver auf Papier (Quelle: Chang Guan Ho)

Cai Guo-Qiang: Regenbogen aus Schwarzpulver

Mehrere gigantische Installationen des chinesischen Künstlers Cai Guo-Qiang sind derzeit im New Yorker Guggenheim Museum zu sehen. Für die Arbeit "Stage One" wurden neun echte Autos in der Mitte der berühmten Spiralkonstruktion des Frank Lloyd Wright-Gebäudes aufgehängt. Sie sollen eine Autoexplosion simulieren. Bei der Installation "Head On" jagen 99 lebensgroße Wölfe gegen eine Glaswand. Gezeigt werden auch eine Serie großformatiger Arbeiten, die durch Explosionen von Schwarzpulver auf Papierbahnen entstanden, sowie Videos. Die Ausstellung des Künstlers, der seit 1995 in New York lebt, trägt den Titel "I Want To Believe". Sie ist bis zum 28. Mai geöffnet.

Schwarzpulver und Tinte auf Papier (Quelle: Andße Morin)

Explosion: Schwarzpulver und Tinte auf Papier

Römische Triumphe – Ausstellung im Kolosseum

Siegesprozessionen, in weißen Marmor gemeißelt, Triumphzüge als stolze Dekoration auf dem Sarkophag und Reliefs mit Kampfszenen aus römischer Zeit: "trionfi romani" (römische Triumphe) ist das Thema der jüngsten Sonderausstellung im Kolosseum in Rom. Bis zum 14. September stellen etwa 100 Reliefs, Bronzearbeiten sowie Skulpturen, Bilder und Münzen dar, wie sich das Römische Reich der Eroberer von der Zeit der Etrusker bis hin zu Kaiser Konstantin in künstlerischer Vielfalt gefeiert hat. Augustus mit Lorbeerkranz, der besiegte "Barbar" dagegen in Ketten – die Darstellung der römischen Kriegserfolge waren historische Berichterstattung auf antike Art, aber auch Propaganda. Museen in Leipzig, Bonn, Kassel und Frankfurt am Main sind unter den Leihgebern dieser kleinen, aber feinen Schau.

Große Man Ray-Retrospektive

'Noire et Blanche' von Man Ray (Quelle: Man Ray Trust))

'Noire et Blanche' von Man Ray

Unter dem Titel "Das Atelier Man Ray. Unconcerned but not undifferent" zeigt die Pariser Pinakothek mehr als 250 Werke des avantgardistischen Fotografen und Malers Man Ray. Rays künstlerische Tätigkeit beginnt mit kubistischen Gemälden, er gründet 1917 jedoch zusammen mit Marcel Duchamp und Francis Picabia die New Yorker Dada-Bewegung. 1925 schließt er sich dem Surrealismus an. Der Künstler, der als Sohn jüdisch-russischer Eltern am 27. August 1890 in Philadelphia geboren wird, stirbt am 18. November 1976 im Alter von 86 Jahren in Paris. Die Werke, darunter Gemälde, Fotografen und Skulpturen, der bis zum 1. Juni dauernden Ausstellung sind Leihgaben der Stiftung "Man Ray Trust"

"Pariser Vergnügen" – Toulouse-Lautrec in Moskau

'L'Anglais au Moulin Rouge' (Quelle: AP)

Toulouse-Lautrec in Moskau

Die Moskauer Tretjakow-Galerie lässt in einer Ausstellung mit Grafiken des französischen Malers Henri de Toulouse-Lautrec das Bohème-Leben im Paris des 19. Jahrhunderts wieder lebendig werden. Die Schau "Pariser Vergnügen" läuft bis 4. Mai. In den mit rotem Samt tapezierten Sälen sind 80 Arbeiten zu sehen, die davon zeugen, dass Toulouse-Lautrec die Lithographie auf die Ebene hoher Kunst gebracht hat. Gezeigt werden auch Schwarz-Weiß-Bilder des Malers selbst und des Pariser Kabaretts Moulin Rouge, für das Toulouse-Lautrec seine Werbeplakate gemalt hat, die ihn weltberühmt machten. (rri)

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