Rocket Lab bringt Satelliten ins All | Aktuell Welt | DW | 21.01.2018
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Kommerzielle Raumfahrt

Rocket Lab bringt Satelliten ins All

Erstmals ist es dem in Neuseeland ansässigen Raumfahrtunternehmen Rocket Lab gelungen, eine "Electron"-Trägerrakete ins All zu befördern. Sie setzte Forschungssatelliten auf ihrer Umlaufbahn ab.

Neuseeland Rocket Lab Electron Rakete (picture-alliance/AP/Rocket Lab)

Beim ersten Versuch im Mai hatte die "Electron"-Trägerrakete zwar das All, aber nicht ihre Umlaufbahn erreicht

Electron hat seine Umlaufbahn erreicht. Die Fracht wurde erfolgreich abgesetzt, teilte Rocket Lab per Twitter mit.

Die 17 Meter lange Rakete vom Typ Electron war von der Halbinsel Mahia aus gestartet an der Ostküste der Nordinsel Neuseelands. Im vergangenen Mai hatte es einen ersten Testflug der Rakete mit dem Namen "Still Testing" gegeben, der allerdings scheiterte. Die Rakete erreichte damals zwar das All, schaffte es aber nicht in die vorgesehene Umlaufbahn.

Dieses Mal hatte "Still Testing" sogar drei Satelliten an Bord. Einer davon soll im Auftrag der US-Firma Planet Labs Bilder von der Erde liefern. Die beiden anderen sollen Wetter- und Verkehrsdaten bereitstellen, ebenfalls für die kommerzielle Verwendung.

Rocket Lab plant insgesamt drei Testläufe. Danach will das Unternehmen kostengünstige Transportflüge für Kleinsatelliten anbieten.

Der Einsatz einer "Electron"-Trägerrakete ist angeblich zum Preis von rund 5 Millionen US-Dollar  zu haben - pro Flug.

uh/fab (dpa, afp, ap)

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