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Filme

…neu auf DVD: Verbotene Spiele

Kinder im Krieg – René Cléments Nachkriegsklassiker "Verbotene Spiele" zeigt die Auswirkungen von Leid und Krieg auf zarte Kinderseelen.

Manchmal ist es gut, Filme nach Jahren wiederzusehen, mit anderen Augen. "Verbotene Spiele" von René Clément entstand sieben Jahre nach dem 2. Weltkrieg und erzählt die ergreifende Geschichte zweier Kinder, die in der Unordnung der Nachkriegszeit erwachsen werden.

Als die Barrikadenstürmer der "Nouvelle Vague" im Frankreich der 50er Jahren anschrieben gegen die Generation der Väter und später selbst Filme machten gegen das Kinoestablishment, da wurden Regisseure wie Clément mit barscher Kritik geradezu niedergemacht. Diese harschen Urteile stießen auch manches Filmwerk zu Boden, das das nicht verdient hatte. In Deutschland wäre man damals wohl froh über Filme wie "Verbotene Spiele" gewesen. Allein die ersten zehn Minuten, die zeigen, wie die fünfjährige Paulette bei einem deutschen Fliegerangriff ihre Eltern verliert, sind großes Kino: melodramatisch und sentimental, aber auch wahrhaftig und ergreifend.

René Clément: "Verbotene Spiele", Frankreich 1952, mit Brigitte Fossey, Georges Poujouly, Lucien Hubert u.a., auf DVD und BluRay bei Studiocanal erschienen, Extras mit alternativen Szenen und einer Dokumentation über Kinder in Kriegs- und Besatzungszeiten.

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