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Sport

Medien: Deutsche Bank vor Einstieg bei BVB

Die Deutsche Bank soll daran interessiert sein, bei Borussia Dortmund einsteigen. Im Gespräch sei eine Beteiligung von zehn Prozent. Die Idee: Der BVB soll finanziell mit den Münchnern mithalten können.

Die Deutsche Bank will einem Medienbericht zufolge in den Profifußball einsteigen und sich beim deutschen Vizemeister Borussia Dortmund einkaufen. Im Gespräch sei zunächst eine Beteiligung in Höhe von zehn Prozent, berichtete das Magazin "Bilanz" an diesem Donnerstag vorab. Der börsennotierte BVB werde derzeit mit rund 235 Millionen Euro bewertet. Die Verhandlungen würden von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sowie von Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen und dem Privatkundenvorstand Rainer Neske geführt. Einen Kommentar zu einem möglichen Einstieg der Deutschen Bank bei den Dortmunder gab zunächst weder der Bundesligist noch die Bank ab.

Die Idee zu dem Geschäft soll auf Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner zurückgehen. Sein Plan sehe vor, mehrere namhafte deutsche Unternehmen als Aktionäre an die Dortmunder zu binden und über eine Kapitalerhöhung die nötige Finanzkraft zu entwickeln, um Bayern München dauerhaft Paroli zu bieten. An den Bayern sind bereits Großunternehmen wie Allianz und Audi beteiligt. Allerdings gebe es auch innerhalb der Bank noch Widerstände. Am Freitag (06.06.2014) soll das Thema Borussia Dortmund aber im Vorstand zur Sprache kommen. Der BVB hatte zuletzt glänzende Zahlen geschrieben und sich sportlich hinter den Bayern als Nummer zwei im deutschen Fußball etabliert. 305 Millionen Euro Umsatz und 51,2 Millionen Euro Gewinn bedeuteten im vergangenen Geschäftsjahr (2012/2013) Vereinsrekord. Die Aktien des BVB befinden sich zu gut 75 Prozent in Streubesitz. Borussia selbst hält gut 7 Prozent. Ein Einstieg der Deutschen Bank könnte über eine Kapitalerhöhung geschehen. Am Finanzmarkt feierte der BVB zuvor bereits einen kleinen Erfolg: Der einzige börsennotierte Bundesligist steigt zum 23. Juni in den Börsenindex S-Dax auf, wie die Deutsche Börse in Frankfurt mitteilte.

asz/sn (dpa, sid)

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