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Deutschland

Lebenserwartung in Deutschland steigt kaum noch

Nie zuvor wurden die Deutschen so alt wie heute. Die weitere Zunahme an Lebensjahren ist jedoch kaum noch messbar. Zwischen den Bundesländern gibt es Unterschiede von teilweise mehr als einem Jahr.

Die Deutschen werden statistisch gesehen immer älter, allerdings hat sich der Zuwachs an Lebenszeit deutlich abgeschwächt. Nach

Berechnungen des Statistischen Bundesamtes

können neugeborene Mädchen derzeit mit einer Lebenserwartung von 82 Jahren und zehn Monaten rechnen. Männliche Neugeborene haben im Durchschnitt 77 Jahre und neun Monate vor sich. Im Vergleich zur letzten Erhebung vor zweieinhalb Jahren beträgt der Zuwachs sowohl bei jungen Mädchen als auch bei 65-jährigen Frauen nur einen Monat. Bei Jungen und 65-jährigen Männern ist hingegen keine Veränderung der Lebenserwartung mehr messbar.

Die Wiesbadener Behörde hatte die Zahlen auf der Grundlage der Sterbefälle von 2010 bis 2012 und allgemeiner Bevölkerungsdaten ermittelt. Ein 65-jähriger Mann hat demnach im Durchschnitt noch 17 Jahre und sechs Monate vor sich, eine Frau gleichen Alters 20 Jahre und neun Monate. Im Vergleich mit den Berechnungen für die Jahre 1986 bis 1988 hat sich das Lebensalter allerdings deutlich erhöht. Für neugeborene Jungen beträgt der Zugewinn demgegenüber sechs Jahre, für Mädchen vier Jahre und neun Monate.

Höchste Lebenserwartung in Baden-Württemberg

Je nach Bundesland gibt es jedoch Abweichungen. Am höchsten ist die Alterserwartung demnach in Baden-Württemberg, wo Männer im Mittelwert 79 Jahre alt werden und Frauen 83 Jahre und acht Monate. Männer haben dem Statistischen Bundesamt zufolge mit 75 Jahren und zehn Monaten in Sachsen-Anhalt die geringste Lebenserwartung. Frauen erreichen mit 81 Jahren und elf Monaten im Saarland den niedrigsten Wert.

ago/rb (dpa/rtr/epd)

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