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Kommentar: Eine Frage der Mentalität

Und wieder gescheitert. Zum dritten Mal. Im Champions-League-Halbfinale. Keine Schande, aber trotzdem zu wenig für die Ansprüche eines FC Bayern München und eines Pep Guardiola, meint DW-Redakteurin Sarah Wiertz.

Es hat nicht sollen sein. Pep Guardiola, der FC Bayern München und der Henkelpott. 2014 gegen Real Madrid im Halbfinale verloren. 2015 gegen den FC Barcelona im Halbfinale verloren. 2016 gegen Atletico Madrid im Halbfinale verloren. Diesmal war es wenigstens knapp und spannend. Aber einen Titel gibt es dafür nicht.

Keinen wurmt das wohl mehr als Pep Guardiola selbst. Er, der Taktik-Tüftler. Er, der Fußball-Philosoph. Er, der Disziplin-Fanatiker - zum dritten Mal hintereinander gescheitert. Das klingt hart, kann man aber so stehen lassen. Ob das Aus nun an der Aufstellung, der Spielphilosophie oder dem Ausfall eines Spielers festzumachen ist - das dürfen andere entscheiden. Fakt ist: Der FC Bayern München hat den Spanier eingekauft, um die Champions League zu gewinnen. Und in drei Jahren hat er dieses Ziel nicht einmal erreicht. Punkt.

Die Bilanz? Ganz nett. Mehr aber auch nicht

Dass der FC Bayern nächste Woche wohl die vierte Meisterschaft in Folge (die dritte unter Guardiola) und damit einen weiteren Rekord einheimst - Respekt. Aber es ist eben nur die Bundesliga. Für den FCB-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge ist das eh nur langweiliger Alltag. Er denkt in anderen Sphären, plant in der Funktion als Präsident der Europäischen Klub-Vereinigung (ECA) eine europäische Super-Liga.

Die Bilanz der dreiährigen Zusammenarbeit? Drei Meisterschalen und ein oder zwei DFB-Pokalsiege. Das ist sowohl für den FC Bayern München als auch für Pep Guardiola: Ganz nett. Mehr aber auch nicht.

Die Erkenntnis der dreijährigen Zusammenarbeit? Die Qualität der Mannschaft ist unbestritten. Die des Trainers ebenfalls. Aber die Mentalität - die hat einfach nicht gepasst. Welche nicht zu wem, ist dabei egal.

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