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Sport

Kittel gewinnt auch die vierte Etappe

Deutschlands Top-Sprinter ist einfach nicht zu schlagen. Auf der vierten Etappe der Tour de France feiert er bei einem Massensprint seinen dritten Tageserfolg. Dabei geht ihm auf den letzten Metern fast die Luft aus.

Radprofi Marcel Kittel hat bei der 101. Tour de France seinen dritten Etappensieg gefeiert. Er setzte sich in Lille nach einem Massensprint auf den letzten Metern durch. Zweiter auf der vierten Etappe wurde der Norweger Alexander Kristoff vor Arnaud Demare aus Frankreich. Andre Greipel wurde Sechster. Der Italiener Vincenzo Nibali verteidigte erneut sein Gelbes Trikot. Kittel hatte bereits den ersten und den dritten Tagesabschnitt der Frankreich-Rundfahrt gewonnen. Auf der Zielgeraden in Lille ging er früh aus dem Windschatten seiner Konkurrenten und musste einen langen Sprint anziehen, um doch noch an den Führenden vorbei als Erster über den Zielstrich zu fahren. "Die letzten Kilometer wurden im Highspeed-Tempo absolviert. Es war schwer, mitzuhalten", sagte Kittel anschließend. "Im Zielsprint wusste ich nicht immer genau, wo ich lag. Letztlich ist der Sprint sehr lang geworden, aber es hat gereicht."

Tour de France 2014 Thomas Voeckler 08.07.2014 (Foto: ERIC FEFERBERG/AFP/Getty Images)

Ausreißer Thomas Voeckler

Zuvor hatte der französische Publikumsliebling Thomas Voeckler seine Landsleute begeistert. Bei der ersten Etappe, die nach dem Start der Tour in England wieder auf französischem Boden gefahren wurde, riss er dem Feld aus und fuhr zwischenzeitlich gemeinsam mit dem Spanier Luis Mate einen Vorsprung von mehreren Minuten auf das Hauptfeld heraus. Nachdem er einige Kilometer vor dem Ziel eingeholt worden war, formierte sich das Feld zum Massensprint, den Kittel letztlich für sich entschied. Voeckler war geschlagen, trägt auf der fünften Etappe, die am Mittwoch von Ypern in Belgien nach Arenberg führt und einige Streckenabschnitte des Frühjahrsklassikers Paris-Roubaix beinhaltet, das Rote Trikot für seine kämpferische Leistung. Ex-Toursieger Andy Schleck war vor der Etappe ausgestiegen, Vorjahressieger Chris Froome stürzte auf dem Weg nach Lille und erlitt Verletzungen am Oberschenkel und am Handgelenk.

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