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Sport

Keine Angst vor der 'Equipe tricolore'

Die Schweizer wollen die Franzosen gleich zum WM-Auftakt mit einer geballten Ladung Offensive überraschen.

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Zidane: Kann er noch große Sprünge machen?

"Ich habe eine junge und hungrige Mannschaft, die sich beweisen will", sagt Nationaltrainer Köbi Kuhn vor dem Duell mit dem in die Jahre gekommenen Ex-Weltmeister am Dienstag in Stuttgart. Der Optimismus in der Schweizer Elf ist groß. "Wir trauen uns viel zu und haben vor Frankreich keine Angst mehr", sagt der Schweizer Torhüters Pascal Zuberbühler Warum auch, denn schon bei der WM-Qualifikation spielte man in der gleichen Gruppe und trotzte der "Equipe tricolore" zweimal ein Unentschieden (0:0 und 1:1) ab.

Frankreich war vor vier Jahren in Südkorea schon nach der Vorrunde ohne Sieg und ohne Tor ausgeschieden. Seitdem ist die Mannschaft nicht gerade jünger geworden. Superstar Zinedine Zidane ist inzwischen 34 Jahre alt und wird sein Fußballschuhe nach der WM an den Nagel hängen.

Die 'Blauen' haben Respekt

Der alternde Zidane gilt längst nicht mehr der große Heilsbringer. Nach höchst wechselhaften Leistungen in der Vorbereitungsphase fordert man immer lauter längere Einsätze für den designierten Nachfolger von "Zizou", den 23 Jahre alten Franck Ribery. Doch mehr als die Joker-Rolle traut der Coach dem Spielmacher von Olympique Marseille noch nicht zu.

Einwände, das Team sei überaltert, wischt Mittelfeldspieler Claude Makelele beiseite: "Wir bleiben der Favorit. Vor vier Jahren waren wir ausgebrannt, diesmal sind wir spürbar fitter, man merkt es bei jedem Training."

Dennoch gehen die "Blauen" mit einer gehörigen Portion Respekt in die Partei gegen die frechen Schweizer. Zumal es auch darum geht, die Auftaktschlappe von 2002 (0:1 gegen den Senegal) mit einem Erfolg aus den Köpfen der Fans zu löschen. (stl)

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