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Afrika-Cup

Kamerun folgt Burkina Faso ins Halbfinale

Geheimfavorit Burkina Faso wirft Tunesien raus und steht im Halbfinale des Afrika Cups. Maßgeblichen Anteil daran hat ein ehemaliger Bundesliga-Profi. Auch Kamerun ist weiter, hat gegen den Senegal aber einige Mühe.

Dank des früheren Bundesliga-Stürmers Aristide Bancé steht Burkina Faso zum dritten Mal im Halbfinale des Afrika Cups und darf weiter auf den Premierentitel hoffen. Beim 2:0 (0:0) über Tunesien erzielte Bancé am Samstag in der gabunischen Hauptstadt Libreville per Freistoß den späten Führungstreffer (81. Minute). Préjuce Nakoulma (85.) sorgte nach einem Konter mit seinem Schuss ins leere Tor für die Entscheidung.

Der 32 Jahre alte Bancé wurde erst vier Minuten vor seinem Geniestreich eingewechselt. Er lief in seiner Karriere unter anderem für Kickers Offenbach, den 1. FSV Mainz 05, den FC Augsburg und Fortuna Düsseldorf auf. Inzwischen spielt der Angreifer für ASEC Abidjan in der Elfenbeinküste.

Vor vier Jahren schaffte Burkina Faso mit dem zweiten Platz sein bislang bestes Ergebnis bei dem Kontinentalturnier. Die Westafrikaner treffen im Halbfinale auf den Sieger der Partie zwischen Ägypten und Marokko, die am Sonntag aufeinandertreffen.

Entscheidung im Elfmeterschießen

Kameruns Torhüter Fabrice Ondoa (l.) fängt den Ball vor Senegals Stürmer Keita (r.) ab (Foto: Getty Images/AFP/K. Desouki)

Fabrice Ondoa (l.) ist Kameruns Matchwinner: Hier fängt der Torhüter den Ball vor Senegals Stürmer Keita ab

Kamerun steht hingegen erstmals seit 2008 wieder unter den besten vier Teams. Die Mannschaft mit dem Kaiserslauterer Jacques Zoua setzte sich in Franceville gegen Senegal erst im Elfmeterschießen mit 5:4 durch. Nach der Verlängerung hatte es 0:0 gestanden.

Kameruns Held hieß Torwart Fabrice Ondoa, der den Elfmeter von Liverpools Sadio Mané hielt. Anschließend machte Vincent Aboubakar von Besiktas Istanbul mit seinem Schuss den Halbfinal-Einzug perfekt. Auch der Lauterer Zoua hatte seinen Elfmeter für Kamerun verwandelt. Der Gegner wird zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ghana am Sonntag ermittelt. Titelverteidiger Elfenbeinküste war bereits in der Grupenphase ausgeschieden.

ck/sn (dpa)

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