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Kultur

Ganz in Oranje

Die Traumhochzeit ist perfekt: Der niederländische Kronprinz Willem-Alexander und die Argentinierin Maxima Zorreguieta gaben sich das das Ja-Wort. Tausende von Menschen säumten die Strassen, um das Paar zu sehen.

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Tränen vor Glück bei der Trauung

Nach der standesamtlichen Heirat durch den Bürgermeister von Amsterdam traten beide in der 600 Jahre alten Nieuwe Kerk vor den Altar. Anschließend fuhren Willem- Alexander und Maxima in einer goldenen Kutsche unter dem Jubel Tausender in Orange gekleideter Niederländer durch die buntgeschmückte Stadt. Neben zahlreichen Schaulustigen auf den Straßen, verfolgten Millionen Zuschauer in aller Welt das Ereignis live im Fernsehen. Im Amsterdamer Fußballstadion soll zudem eine große Party steigen. Dabei ist die Vermählung - wie schon so manch königliche Hochzeit in den Niederlanden - im Volk umstritten.

Schatten der Vergangenheit

Prinz Willem Alexander und seine Braut Maxima Zorreguita

Das ist auch der Grund dafür, dass die Eltern der 30-jährigen Braut nicht unter den 1750 geladenen Gästen sind. Sie können die Trauung ihrer Tochter im fernen Argentinien nur am Fernseher erleben. Zorreguietas Vater war Landwirtschaftsminister während der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983). In dieser Zeit sind bis zu 30.000 Menschen spurlos verschwunden. Er selbst beteuert, keine Kenntnis von den Menschenrechtsverletzungen gehabt zu haben. Für die Verbindung seiner Tochter zum niederländischen Kronprinzen ist seine Vergangenheit in jedem Fall eine Belastung. Daher entschieden sich die Eltern nach heftigen Protesten, nicht an der Trauung teilzunehmen.

Maximas Imagepflege

Die elegante und energiegeladene Braut des vier Jahre älteren Kronprinzen hat bei den Niederländern inzwischen viel Sympathie gewonnen - und dafür hat die ehemalige Investmentbankerin einiges getan. Sie nahm die niederländische Staatsbürgerschaft an, absolvierte im vergangenen Jahr eine aufreibende Tour durchs ganze Land und arbeitete hart daran, ihr Image als Partygängerin loszuwerden. Lächelnd besuchte sie Schulen, Obdachlosenheime und Wochenmärkte.

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