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Sport

Federer und Djokovic im Finale

Auf dem "heiligen Rasen" von Wimbledon hat Roger Federer die nächste Gelegenheit, sich in die Geschichtsbücher zu schreiben. Der Schweizer trifft im Finale auf Novak Djokovic, den Schützling von Boris Becker.

Der 32-jährige Schweizer Roger Federer und der fünf Jahre jüngere Serbe Novak Djokovic stehen im Endspiel von Wimbledon. Klar mit 6:4, 6:4 und 6:4 setzte sich Federer im Halbfinale gegen den Kanadier Milos Raonic durch und könnte damit als erster Tennisprofi zum achten Mal auf der altehrwürdigen Anlage an der Church Road gewinnen. Der achte Titel würde ihm "viel" bedeuten, sagte der Rekord-Grand-Slam-Sieger. "Ich erwarte ziemlich viel von mir hier. Es war immer ein unglaublicher Nervenkitzel, hier im Finale zu sein, und ich bin glücklich, eine weitere Chance zu haben."

Djokovic hatte zuvor in vier engen Sätzen 6:4, 3:6, 7:6 (7:2) und 7:6 (9:7) den Bulgaren Grigor Dimitrow bezwungen. Der favorisierte 27-Jährige musste allerdings knapp über drei Stunden kämpfen, ehe er auf dem Centre Court im All England Lawn Tennis Club den mutigen Ansturm des bulgarischen Murray-Bezwingers abgewehrt hatte. "Heute kam es darauf an, wer die wichtigen Punkte gewinnt. Das ist etwas, das man nicht lehren kann. Entweder hat man das oder man hat es nicht", sagte der dreimalige Wimbledonsieger Becker und zeigte sich mit der Leistung seines Schützlings zufrieden. Das Finale wird für Becker auch zu einem Wiedersehen mit seinem einstigen Rivalen Stefan Edberg, der Federer betreut. Vor dem Endspiel am Sonntag (15.00 Uhr MESZ) spricht die Bilanz im direkten Vergleich mit 18:16 knapp für Federer. Zuletzt siegte die Nummer vier der Welt auf Sand in Monte Carlo. Auch die bis dato einzige Partie auf Rasen im Wimbledon-Halbfinale vor zwei Jahren entschied der Schweizer für sich.

asz/tk (sid, dpa)

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