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Wirtschaft

Europas Automarkt legt weiter zu

Der europäische Automarkt bleibt auf Wachstumskurs. Während deutsche Hersteller wie BMW und Daimler zweistellig zulegen, kämpft Volkswagen beim Absatz weiter mit den Folgen des Dieselskandals.

Mit gut 1,7 Millionen Fahrzeugen seien in der Europäischen Union im März sechs Prozent mehr zugelassen worden als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte der Branchenverband Acea am Freitag mit. Damit stieg der Absatz den 31. Monat in Folge. Das Verkaufsvolumen sei nahe bei dem im Jahr 2007 erreichten Niveau, hieß es in Brüssel. Kurz danach hatte die Finanzkrise die Autoindustrie schwer getroffen.

In Italien sprangen die Neuzulassungen im März um 17,4 Prozent nach oben, Frankreich verzeichnete ein Plus von 7,5 Prozent. Auch Großbritannien legte zu (+5,3 Prozent). Deutschland (-0,04 Prozent) und Spanien (-0,7 Prozent) verzeichneten hingegen leichte Rückgänge.

BMW und Daimler hui - VW pfui

Die deutschen Hersteller Daimler und BMW glänzten mit zweistelligen Zuwächsen. Bei den Stuttgartern lag das Plus bei 11,6 Prozent, die Münchner schlugen 15,3 Prozent mehr Fahrzeuge los.

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VW Führungskultur - die Fehler der Patriarchen (01.03.2016)

Volkswagen leidet dagegen beim Absatz weiter unter den Folgen des Dieselskandals. Der Absatz von Europas größtem Autobauer stieg dem Verband zufolge lediglich um 2,6 Prozent auf knapp 378.000 Wagen. Die Kernmarke Volkswagen verkaufte in der EU sogar weniger Autos als im März 2015. Der Marktanteil des Dax-Konzerns schrumpfte im vergangenen Monat auf 22,2 (Vorjahr: 23,0) Prozent.

Weltweit rollten im März 543.700 Fahrzeuge der Marke mit dem VW-Logo zu den Kunden, 2,7 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie der Wolfsburger Autobauer am Freitag mitteilte. Dabei konnte ein Absatzplus von 3,6 Prozent auf dem größten Pkw-Markt in China einen Rückgang um 10,4 Prozent in den USA und von zwei Prozent in Westeuropa nicht wettmachen. In Brasilien schrumpften die Auslieferungen wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise sogar um mehr als 35 Prozent. Der Rückgang in Russland fiel nach hohen Einbußen in vergangenen Monaten mit minus zwei Prozent geringer aus.

ul/wen (dpa, rtr)

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