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Wirtschaft

Endlich wieder Inflation in der Eurozone

Die Preise in der Eurozone ziehen erstmals in diesem Jahr wieder leicht an. Trotzdem ist die europäische Wirtschaft noch weit entfernt vom Inflationsziel der Europäischen Zentralbank.

Die Inflationsrate in der Eurzone lag im Mai bei 0,3 Prozent. Das gab die europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag bekannt. Noch im April hatten die Preise stagniert, nachdem sie zuvor vier Monate in Folge gefallen waren.

Stabile Preise sehen die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) mittelfristig aber erst bei Teuerungsraten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet.

Um das Risiko einer Deflation, also dauerhaft fallender Preise, abzuwenden, hatte die EZB Anfang März dieses Jahres ein groß angelegtes Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren im Wert von 60 Milliarden Euro pro Monat gestartet. Es soll bis September 2016 laufen, womit die Notenbank mehr als eine Billion Euro in den Markt pumpen würde.

Stärkster Preistreiber im Mai war der Dienstleistungssektor, auf dem die Kosten um 1,3 Prozent anstiegen, sowie Lebensmittel, Getränke, Alkohol und Tabak mit 1,2 Prozent. Die Preise für Industriegüter zogen um 0,3 Prozent an. Anders als in den Vormonaten gingen die Energiepreise deutlich zurück: Im Mai sanken sie um 5,0 Prozent, nachdem sie noch im April um 5,8 Prozent gestiegen waren.


dk/bea (afp(rtr)