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Kultur

Eine kleine Weltreise durch die Kunst

Ausstellungstipps für die Städte Moskau, Den Haag, Santa Fe, Neapel, Madrid und Paris.

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Erstmals "Amazonen" in Moskau

Auch in Russland war die Kunst nicht nur männlich bestimmt: Der "weiblichen" Kunst spürt jetzt erstmals eine Ausstellung in Moskau nach. Die Tretjakow-Galerie zeigt vom 22.
Januar bis zum 31. März das Schaffen russischer Künstlerinnen aus fünf Jahrhunderten. Die ältesten Stücke der Schau sind wertvolle Stickarbeiten aus dem 15. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt bildet das Schaffen der "Amazonen" der russischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Malerinnen Natalja Gontscharowa, Ljubow Popowa und Alexandra Exter. In den Magazinen der Tretjakow-Galerie sind nach Angaben des Museums die Werke von 300 russischen Künstlerinnen versammelt.

Den Haag präsentiert Minimal Art

Als das Gemeente-Museum in Den Haag 1968 zum ersten Mal in Europa die neue amerikanische Kunstströmung Minimal Art vorstellte, war die Aufnahme kühl. Wie sehr das Museum mit dieser inzwischen etablierten Richtung verbunden ist, soll eine Ausstellung vom 26. Januar an deutlich machen. Werke unter anderem von Carl Andre, Donald Judd, Sol LeWitt und der ihnen nahe stehenden Künstler Günther Förg, Isa Genzken, Richard Lohse und Günter Tuzian werden vermutlich bis zum Jahresende gezeigt. Im neuen Mondriaan-Flügel sollen sie zusammen mit späten abstrakten Werken von Piet Mondriaan zu sehen sein.

Werke eines Pioniers der modernen Fotografie in Santa Fe

Edward Weston (1886-1958), ein amerikanischer Pionier der modernen Fotografie, wird im Georgia-O'Keeffe-Museum von Santa Fe im Bundesstaat New Mexico vorgestellt. Dort sind rund 85 seiner Werke vom 24. Januar an zu sehen. Der aus Kalifornien stammende Fotograf machte mit Still-Leben, Landschaftsaufnahmen und Porträts von sich reden. Aus seinen bis zum 12. Mai gezeigten Arbeiten ragen besonders Fotografien aus Mexiko heraus, wo er von 1923 bis 1926 lebte.

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