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Champions League

Dortmunder Vorfreude auf Wembley

Borussia Dortmund kehrt zum Champions-League-Duell gegen Tottenham Hotspur an die Stätte einer schmerzhaften Niederlage zurück. In London könnte schon eine Vorentscheidung fallen.

"Dieses Spiel ist das schwierigste der gesamten Jahreshälfte", warnte BVB-Präsident Reinhard Rauball vor dem ersten Champions-League-Auftritt seiner Mannschaft in dieser Saison bei Tottenham Hotspur (Mittwoch, 20:45 Uhr MESZ im DW-Liveticker). Und Rauball gab seinen Worten sogar noch mehr Gewicht, denn diese Einschätzung gelte "unter Einschluss der Bundesliga, selbst des Spiels gegen Bayern München". Wenige Minuten später stieg der Dortmunder Tross am Dienstagnachmittag in den Flieger in Richtung London.

Angesichts der starken Gruppe mit Titelverteidiger Real Madrid könnte in den Duellen zwischen der Borussia und dem zweimaligen englischen Meister die Entscheidung über den zweiten Teilnehmer an der K.o.-Phase fallen. "In solchen Gruppen werden Helden gemacht", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Neben Dortmund, Real und Tottenham ist APOEL Nikosia der Vorrundengruppe H zugelost - die Zyprer sind wohl die einzigen, die qualitativ etwas abfallen.

Mit Tottenham auf Augenhöhe

Nach dem insgesamt gelungenen Saisonstart mit der Tabellenführung nach drei Spieltagen haben die Schwarz-Gelben viel Selbstvertrauen - daran änderten auch die enttäuschende Nullnummer gegen den SC Freiburg, die erneute schwere Verletzung von Kapitän Marcel Schmelzer und der Ausfall von Marc Bartra nichts. "Ich sehe uns mit Tottenham auf Augenhöhe", sagte Sportdirektor Michael Zorc, dessen Team vor anderthalb Jahren im Achtelfinale der Europa League als erster deutscher Vertreter im alten Stadion an der White Hart Lane gewonnen hatte. Allerdings waren die Londoner damals mit Blick auf die nationale Meisterschaft mit einer besseren B-Elf angetreten. Und so sagt Zorc heute: "Beide Spiele sind nicht zu vergleichen. Das wird eine echte Herausforderung".

Bundesliga Borussia Dortmund - Hertha BSC Sahin (Getty Images/AFP/I. Fassbender)

Unverzichtbarer Taktgeber im BVB-Zentrum: Nuri Sahin (M.) mit Lukasz Piszczek (l.) und Ömer Toprak

Bis zur Fertigstellung der neuen Arena an der White Hart Lane bestreiten die Spurs ihre Heimspiele im traditionsreichen Wembley-Stadion. "Die Vorfreude auf das Stadion ist groß. Wir sind eine erfahrene Champions-League-Mannschaft, die trotz hochkarätiger Gegner das Ziel haben sollte, die Gruppenphase zu überstehen", sagte Mittelfeldmann Nuri Sahin dem "Kicker". Einige der BVB-Profis haben auch schon ihre Erfahrungen mit dem Wembley-Stadion gemacht. Damals, vor gut vier Jahren, als das erste rein deutsche Endspiel der Champions League knapp mit 1:2 gegen Bayern München verloren ging. Aber, so der Tenor, das verlorene "German Endspiel" beschäftigt die Dortmunder nicht mehr.

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