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Kultur

Die Nacht der goldenen Globusse

Die "Golden Globes" sind immer ein Barometer für die Oscar-Verleihung – und demnach hätte Martin Scorseses Epos "Aviator" mit Leonardo DiCaprio gute Chancen: Der Film bekam in der Nacht zum Montag (17.1.2005) den Golden Globe für das beste Filmdrama des Jahres 2004. Zur besten Filmkomödie kürten die Mitglieder des Verbandes der Hollywood-Auslandspresse in Beverly Hills Alexander Paynes "Sideways". Auch diese Tragikomödie gilt als Oscar-Favorit.

Die Golden Globes für die besten Hauptdarsteller in der Drama-Kategorie holten sich Leonardo DiCaprio für seinen Part in "Aviator" und Hilary Swank (für ihre Rolle als Profi-Boxerin in "Million Dollar Baby"). Clint Eastwood wurde für diesen Film als bester Regisseur ausgezeichnet – Martin Scorsese hatte das Nachsehen.

Mit glänzenden goldenen Weltkugeln unterm Arm konnten auch Annette Bening und Jamie Foxx zu den Globes-Partys aufbrechen. Sie gewannen als beste Darsteller in der Kategorie Komödie - Bening für ihre Hauptrolle in "Alle lieben Julia" und Jamie Foxx für die Darstellung des Soul-Schöpfers Ray Charles in "Ray". Preise als beste Nebendarsteller gewannen Natalie Portman und Clive Owen - beide mit dem erotischen Beziehungsdrama "Hautnah".

Das Drama "Mar adentro" des spanischen Regisseurs Alejandro Amenábar gewann den Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film. Auch der Rolling Stones-Musiker Mick Jagger konnte sich über einen Golden Globe freuen. Er wurde geehrt für seinen Song "Old Habits Die Hard", die Titelmusik der Filmkomödie "Alfie". Der begehrte Preis für die beste Comedy-Serie ging an "Desperate Housewives", einen neuen Quotenknüller um Unmoral und heimliche Sehnsüchte in einer US-Kleinstadt.

Insgesamt zeichnete die Hollywood-Auslandspresse Bestleistungen in 13 Kino- und 11 Fernsehkategorien aus.