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Fußball

DFB-Team will "Zeichen" setzen

Das Länderspiel gegen die Niederlande wird am Dienstag in Hannover stattfinden. Die Partie der Fußball-Weltmeister soll zu einem Signal gegen den Terror werden. Auch Kanzlerin Angela Merkel ist angekündigt.

Die Fußball-Arena von Hannover (Foto: Peter Steffen/dpa)

Die Fußball-Arena von Hannover, in der das DFB-Testländerspiel gegen die Niederlande stattfinden wird

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird am Dienstag in Hannover das Testländerspiel gegen die Niederlande bestreiten. Nach den Terroranschlägen von Paris, die die Weltmeister-Auswahl um Kapitän Bastian Schweinsteiger zu einer

Nacht in den Katakomben

des Stade de France gezwungen hatten, war über eine

mögliche Absage

des letzten Länderspiels im Jahr 2015 zumindest diskutiert worden. Der Deutsche Fußball-Bund hat die Austragung nun offiziell bestätigt.

"Die Botschaft ist klar: Wir lassen uns nicht vom Terror einschüchtern", begründete DFB-Interimspräsident

Reinhard Rauball

am Sonntag in einer Mitteilung des DFB. "Wir wollen als Mannschaft ein Zeichen der Gemeinschaft setzen. Mit dem französischen Volk, mit den Angehörigen der Opfer", erklärte Teammanager Oliver Bierhoff zu der Partie gegen die Nachbarn. Bundestrainer Joachim Löw und sein Nationalteam kommen am Montag in Niedersachsen wieder zusammen.

Kanzlerin in Hannover erwartet

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wird Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem gesamten Kabinett zur Partie nach Hannover kommen. "Gerade jetzt dürfen und werden wir nicht weichen!", zitiert das Blatt den SPD-Chef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. "Demokratie muss wehrhaft sein. Wir müssen dem Terror uns alle gemeinsam entgegenstellen. Und der Fußball hat in diesem Moment auch eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion", erklärte DFB-Interimspräsident Rainer Koch im ZDF.

Unterdessen begrüßte der Niederländische Fußball-Verband die Entscheidung des DFB das Testspiel stattfinden zu lassen. "Wir finden die Entscheidung gut und freuen uns auf das Spiel, auch wenn Freude angesichts der schrecklichen Ereignisse von Paris im Moment sicher der falsche Ausdruck ist", sagte ein KNVB-Sprecher. Es sei wichtig und richtig, sich dem Terror nicht zu beugen.

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