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Aktuell Kultur

Deutschland raus beim Oscar-Rennen

Die Oscar-Hoffnungen für den Film "Die geliebten Schwestern" haben sich zerschlagen. Der deutsche Beitrag blieb im Rennen um den Auslands-Oscar in der Vorauswahl auf der Strecke.

Der Film "Die geliebten Schwestern" (Artikelbild) von Regisseur Dominik Graf hat es nicht geschafft. Wie die Oscar-Akademie in Los Angeles mitteilte, kamen neun von insgesamt 83 Ländern mit ihren Einsendungen in die nächste Runde, unter ihnen Argentinien, Polen, Schweden, Russland und Venezuela. Polen schickt den mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichneten Streifen "Ida" ins Rennen.

Filmregisseur Dominik Graf (Foto: dpa)

Filmregisseur Dominik Graf

In dem Wettbewerb um die Trophäe für den besten fremdsprachigen Film hatten mehrere hundert Mitglieder der Filmakademie die Vorauswahl getroffen. Am 15. Januar gibt die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" in Los Angeles bekannt, welche fünf Filme in die Endauswahl kommen. Die 87. Preisverleihung geht dann am 22. Februar über die Bühne.

Bisher gab es drei deutsche Erfolge in der Oscar-Kategorie "nicht-englischsprachiger Film": 1980 holte Volker Schlöndorffs Verfilmung des Günter-Grass-Romans "Die Blechtrommel" die Trophäe. Regisseurin Caroline Link triumphierte 2003 mit "Nirgendwo in Afrika" und Florian Henckel von Donnersmarck gewann 2007 mit seinem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen".

Film über Schiller

Der jetzt ausgeschiedene Streifen "Die geliebten Schwestern" schildert eine leidenschaftliche Affäre des Dichters Friedrich Schiller mit zwei jungen Frauen. In dem opulenten Kostümepos spielen Florian Stetter als Schiller sowie Hannah Herzsprung und Henriette Confurius die Hauptrollen.

wl/se (dpa)