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Wirtschaft

China friert Preise ein

Die chinesische Regierung hat alle staatlich kontrollierten Preise eingefroren, um die wachsende Inflation einzudämmen. Die staatliche Planungsbehörde der Nationalen Entwicklung- und Reformkommission erklärte am Mittwochabend zu ihrem bisher drastischsten Schritt gegen die Teuerung, dass es vor dem Parteitag der KP im Oktober mehr denn je auf Stabilität ankomme. Zu den Gütern, deren Preise staatlich kontrolliert werden, gehören unter anderem Benzin und Strom. Die Kommission wies außerdem die örtlichen Behörden an, die Preise von Schweinefleisch und anderen Lebensmitteln genau zu beobachten. Die Verbraucherpreise in China waren im August 6,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Inflationsrate hat damit den höchsten Stand seit elf Jahren erreicht.