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Kultur

Berlinale-Wettbewerb komplett

Der Wettbewerb der 65. Berliner Filmfestspiele glänzt mit deutscher Präsenz. Jetzt ist bekannt: Auch der neue Film von Wim Wenders wird bei der Berlinale gezeigt.

Das hat es lange nicht mehr gegeben: eine derartige Fülle von neuen Filmen bekannter deutscher Regisseure innerhalb des Berlinale-Wettbewerbs. Nachdem schon neue Werke von Werner Herzog, Andreas Dresen und Sebastian Schipper angekündigt wurden, kommen jetzt mit Wim Wenders und Oliver Hirschbiegel zwei weitere prominente Namen hinzu. Zwar werden "Everything will be fine" von Wim Wenders und "Elser" von Oliver Hirschbiegel außerhalb der Konkurrenz im Wettbewerb gezeigt, doch auch sonst räumt Festivalchef Dieter Kosslick dem deutschen Kino in Berlin großen Raum ein.

Wenders' neuer Film wartet mit einem internationalen Schauspielerensemble auf. James Franco spielt einen Schriftsteller, dessen Leben durch einen Autounfall aus den Fugen gerät. Beziehung, Arbeit und Leben geraten ins Wanken, ein Drama, erzählt über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Außerdem wirken mit: Charlotte Gainsbourg, Rachel McAdams und Marie-Josée Croze. Dem Regisseur Wim Wenders wird auch eine Hommage bei der 65. Berlinale ausgerichtet, bei der einige seiner frühen Filme gezeigt werden.

Film über Hitler-Attentäter Georg Elser

Der soeben mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete Regisseur Oliver Hirschbiegel zeigt im Wettbewerb seinen neuen Film "Elser", der die Geschichte des Hitler-Attentäters Georg Elser erzählt. Der Wettbewerb der Berlinale ist damit komplett.

Bayerischer Filmpreis 2014 Filmstill Elser – Er hätte die Welt verändert (Foto: Bernd Schuller/Lucky Bird Pictures/NFP/dpa)

Szene aus dem neuen Film von Oliver Hirschbiegel: "Elser"

Insgesamt werden 23 Filme in dieser wichtigsten Berlinale-Sektion gezeigt, 19 davon konkurrieren um die Preise. Bis auf zwei Filme werden ausschließlich Weltpremieren zu sehen sein. Unter den letzten Filmen, deren Teilnahme jetzt genannt wurde, sind auch zwei chilenische Produktionen sowie ein neuer Film der italienischen Regisseurin Laura Bispuri, der ebenfalls mit deutschen Geldern produziert wurde.

jk/ag (Festival/Verleih)