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Kultur

Die Berlinale wird farbig

Die Retrospektive der 65. Berliner Filmfestspiele verspricht ein Augenschmaus zu werden. Rund 30 Filme dokumentieren die Entwicklung des Farbfilms. Dabei steht das berühmte Technicolor-Verfahren im Mittelpunkt.

"Vom Winde verweht" oder "The Wizard of OZ", das werden zwei Höhepunkte der Retrospektive der kommenden Berlinale (5.2.-15.2.2015) sein. Beide Filme entstanden mit Hilfe von Technicolor, einem der berühmtesten Farbfilmverfahren in der Geschichte des Kinos. Die

Retrospektive "Glorious Technicolor"

präsentiert im Februar kommenden Jahres 30 Filme, die zum Teil aufwendig restauriert wurden und die ganze Strahlkraft von Technicolor auf die Leinwand bringen sollen.

"Das lodernde Rot des Südstaatenhimmels in 'Vom Winde verweht' oder das ekstatische Gelb der Regenmäntel in 'Singinʼ in the Rain' - dramaturgisch überhöhte Farbspiele waren damals eine Sensation", sagte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick bei der Vorstellung des Programms. "Im Zusammenwirken des Technicolor-Verfahrens mit kulturellen und ökonomischen Strömungen entstanden große Filmkunstwerke, die auch heute noch das Publikum begeistern."

Leuchtende Western

Technicolor-Filme zeichnen sich durch besonders kräftige Farben aus und wurden vor allem in Melodramen, Musicals und Abenteuerfilmen eingesetzt. Aber auch berühmte Western wie John Fords "Der Teufelshauptmann" oder King Vidors "Duell in der Sonne" wurden in Technicolor gedreht.

Filmszene Singinʼ in the Rain (Foto: Berlinale)

Leuchtende Farben im Musical: "Singinʼ in the Rain"

Die Retrospektive der Berlinale entstand in Zusammenarbeit mit amerikanischen Archiven: "Der Kooperation mit dem George Eastman House in Rochester ist es zu danken, dass wir Filmkopien aus einer der weltweit größten und besterhaltenen Sammlungen von Technicolor-Filmen präsentieren können - und dies von der Originalkopie bis zu modernen Farbfilmkopien", sagte Rainer Rother, Leiter der Retrospektive und Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek. Die Berlinale-Retrospektive wird anschließend auch in New York und Wien gezeigt.

jk/jb (dpa/Stiftung Deutsche Kinemathek)

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